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Zimmerpflanzen düngen: Ab Februar brauchen Topfpflanzen wieder Nährstoffe

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Zimmerpflanzen ab Februar wieder düngen

Ab Februar dürfen Zimmerpflanzen wieder gedüngt werden. (Quelle: imago\Redeleit)

Ab Februar dürfen Zimmerpflanzen wieder gedüngt werden. (Quelle: Redeleit/imago)

Die meisten Pflanzen gönnen sich im Winter eine Auszeit – auch viele Zimmerpflanzen arbeiten in den kalten Monaten auf Sparflamme. Die Ruhepause mit weniger Wachstum und ohne Blüten brauchen sie, um neue Kraft für das Frühjahr zu sammeln. Deshalb werden die Pflanzen in der kalten Jahreszeit auch nicht gedüngt. Erst ab Februar darf man seinen Zimmerpflanzen dann wieder mit zusätzlichen Nährstoffe verwöhnen. Was man beim Düngen beachten sollte und wie einfache Hausmittel wie Bananenschalen, Kaffeesatz oder Fingernägel das Pflanzenwachstum anregen.

Während Zimmerpflanzen im Dezember und Januar nicht gedüngt und meist auch weniger gegossen werden müssen, sollte man im Februar langsam wieder an den Nachschub denken. Gerade blühende Topfpflanzen brauchen ausreichend Nährstoffe, erklärt der Zentralverband Gartenbau in Bonn. Ein Dünger speziell für Zimmerpflanzen enthält viele organische Nährstoffe. Neben einem flüssigen Produkt, das ins Gießwasser gemischt wird, lassen sich Düngerstäbchen, die in die Erde gesteckt werden, einfach anwenden.

Neue Topfpflanzen nicht düngen

Neu gekaufte blühende Topfpflanzen sind meist erst einmal vom Handel mit ausreichend Nährstoffen versorgt. Diese setzen die Pflanzen im Substrat frei, wenn man sie regelmäßig gießt. Weihnachtssterne beispielsweise werden erst dann wieder einmal die Woche gedüngt, wenn die unteren Blätter hellgrün werden.

Dünger nicht auf trockene Erde

Wichtig ist, dass man nur feuchte Erde düngt. Wenn das Substrat im Topf trocken ist, schadet der Dünger oft mehr, als er nützt. Bei der Azalee ist das wegen ihres verfilzten Wurzelballens besonders gefährlich. Denn in der trockenen Erde könnten sich die Nährstoffe nicht richtig verteilen, an einer Stelle konzentrieren und die Wurzeln schädigen. Der Zentralverband rät daher, der Pflanze vorher ein Tauchbad zu verpassen. Dabei wird der Topf mit der Pflanze so lange ins Wasser gehalten, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Wichtig ist, das überschüssige Wasser im Topf anschließend ausreichend abtropfen zu lassen, damit keine Staunässe entsteht.

Nicht alle Zimmerpflanzen brauchen Dünger

Doch nicht alle blühenden Frühlingsboten brauchen jetzt eine Nährstoffszugabe. Kissenprimeln beispielsweise sind ausreichend mit Langzeitdünger versorgt und benötigen keine Düngung. Becherprimeln sollten hingegen alle vier Wochen Nährstoffe bekommen, allerdings sollte das Flüssigprodukt niedriger als üblich dosiert werden. Alpenveilchen brauchen alle zwei Wochen Nachschub. Wie beim Gießen sollten Blätter und Knolle dabei möglichst nicht nass werden.

Usambaraveilchen bilden auch im Winter pausenlos neue Blüten. Sie benötigen daher einmal im Monat eine Düngerlösung, diese kommt wegen der empfindlichen Blätter am besten in den Untersetzer. Orchideen sollten in der Wachstumsphase einmal im Monat mit einem speziellen Dünger für die Pflanzenfamilie versorgt werden.

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Quelle: dpa-tmn

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