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Wohngemeinschaft: Checkliste

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Checkliste für die Wohngemeinschaft

Streit vermeiden in der Wohngemeinschaft: Checkliste bringt mehr Harmonie. (Quelle: imago)

Streit vermeiden in der Wohngemeinschaft: Checkliste bringt mehr Harmonie. (Quelle: imago)

Wohngemeinschaften sind für viele der Inbegriff von lockerem Zusammenleben mit tollen Partys, vielen Freiheiten und jeder Menge Spaß. Die Realität sieht oft anders aus. Statt hemmungslosem Partyspaß wird ausgiebig darüber gestritten, wer das Bad saubermacht, wie laut der Fernseher im Nachbarzimmer sein darf und warum der Kühlschrank schon wieder leer ist. Dabei bietet das WG-Leben viele Vorteile: Neben einem günstigen Zimmer hat man immer Gesellschaft und lernt viele neue Leute kennen – und mit dieser Checkliste ist man auch für die Tücken einer Wohngemeinschaft bestens gerüstet.

Der Putzplan

Wichtig für den Frieden in einer WG ist ein vernünftiger Putzplan. Damit es nicht zum Streit kommt, sollte man beim Erstellen des Putzplans darauf achten, dass die Aufgaben gerecht verteilt werden und jeder mal für jeden Bereich eingeteilt wird. Welche Teilbereiche man definiert, kann man abhängig von der WG-Größe und der Zimmeraufteilung gemeinsam festlegen. Meistens ist ein Küchen- und Baddienst sinnvoll. Wie man die anderen Bereiche aufteilt, ob man einen speziellen Mülldienst benennt und wie man mit dem Flur verfährt, kann je nach Bedarf geregelt werden.

Doch was nutzt der beste Putzplan, wenn sich niemand daran hält. Deshalb sind Sanktionen wichtig. Es sollte vorher genau festgelegt werden, welche Strafe Putzverweigerer erwartet. Diese können von Zahlungen in die WG-Kasse bis zu Zusatzdiensten reichen.

Klare Kühlschrank-Regeln

Damit nicht wegen Nahrungsmitteln gestritten wird, ist es ratsam, für die Kühlschrank-Nutzung klare Regeln aufzustellen. Auch Gäste dürfen sich selbstverständlich nicht ungefragt am Kühlschrank bedienen. Am besten erhält jeder Bewohner ein eigenes Fach im Kühlschrank, das für die anderen Nutzer tabu ist. Sollten nicht genügend Fächer vorhanden sein, kann man seine Nahrungsmittel zum Beispiel auch mit Zetteln kennzeichnen. Notorische Schnorrer werden davon jedoch vermutlich nicht abgehalten. In der Regel weiß jeder aber auch ohne Zettel, welche Lebensmittel seine eigenen sind.

Regelmäßiger Kriegsrat

Je nach Größe der WG und der Zusammensetzung der Bewohner kann es sinnvoll sein, regelmäßige WG-Treffen abzuhalten, in denen die wichtigsten Anliegen besprochen werden. Das können gemeinsame Einkäufe oder Anschaffungen sein, aber auch Konfliktpunkte. Je früher die angesprochen werden, desto kürzer belasten sie das WG-Klima. Bei gemeinschaftlichen Anschaffungen ist es ratsam, schon im Vorfeld zu klären, wie mit dem Gemeinschaftsgut bei einem Auszug verfahren wird.

Haushaltskasse für Gemeinschaftseinkäufe

Gemeinschaftlich genutzte Produkte wie Toilettenpapier oder Putzmittel sollten aus einer Gemeinschaftskasse bezahlt werden, in die jeder Mitbewohner einen monatlichen Festbetrag einzahlt. Aus dieser Kasse könnte dann auch der gemeinsame Internet-Anschluss und die etwaige Telefon-Flatrate bezahlt werden.

Nebenkosten aufteilen

Bei der Abrechnung der Mietnebenkosten gibt es einiges zu beachten: Man muss abwägen, ob man die Kosten gleichmäßig auf die Bewohner aufteilt oder die unterschiedlichen Zimmergrößen eine Abrechnung nach Wohnfläche nötig machen. Auch sollte vorher festgelegt werden, wie man mit Schäden und Reparaturen umgeht. Irgendetwas geht schließlich immer kaputt.

Quelle: zuhause.de, dpa-tmn

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