27.05.2011, 12:06 Uhr | am (CF)
Wer beim Heizen statt auf eine Öl- oder Gasheizung auf Erdwärme setzt, kommt nicht um eine Erdwärme-Tiefenbohrung herum. Diese Methode ist mittlerweile erprobt und wird Jahr für Jahr rund 30.000 Mal in Deutschland angewendet. Sofern im Vorfeld eine genaue Analyse des Untergrunds vorgenommen wird, lassen sich auch eventuellen Gefahren und das Risiko einer Erosion oder des unkontrollierten Wasseraustritts vermeiden.
Eine Erdwärme-Tiefenbohrung funktioniert, indem sich ein Bohrer immer tiefer in die Erde gräbt und dabei Erdwärme-Erdsonden anbringt. Diese sind bereits ab einer Bodentemperatur von zehn Grad Celsius in der Lage, Energie zu gewinnen. Da jedoch die Erdwärme alle 30 Meter um ein Grad ansteigt, sollte die Erdwärme-Tiefenbohrung möglichst tief erfolgen.
Wenn Sie beispielsweise 10.000 Kilowattstunden im Jahr benötigen, so reicht eine Erdwärme-Tiefenbohrung von 60 Metern. Weiterhin Wissenswertes über die Erdwärme besteht darin, dass ein zusätzlicher Energiebedarf meist nicht mit einer noch tieferen Bohrung, sondern eher durch die Kombination mehrerer Erdwärme-Erdsonden gedeckt wird. Wichtig ist dabei, dass ein Abstand von mindestens sechs Metern zwischen den einzelnen Erdwärme-Tiefenbohrungen eingehalten wird. Zuletzt fällt auch der Durchmesser der Bohrungen in den Bereich „Wissenswertes“. Dieser liegt bei gerade einmal 15 Zentimetern, und die Löcher werden stets mit U-Rohren ausgekleidet, in die die Erdsonden eingelassen werden.
am (CF)
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