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Weihnachtsbaum kaufen und schmücken: Zehn Tipps

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Weihnachtsbaum clever kaufen und schmücken

Autor: sj

Ein perfekter Weihnachtsbaum ist schwer zu finden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein perfekter Weihnachtsbaum ist schwer zu finden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Auch wenn bei all den Christbaumkugeln, Girlanden und Lichterketten oft kaum noch zu erkennen ist, welcher Weihnachtsbaum sich unter dem ganzen Schmuck versteckt, so hat doch jeder seine speziellen Vorlieben beim Aussuchen seines Christbaums. Die beliebte Nordmann-Tanne ist dabei nicht unbedingt die beste Wahl – vor allem nicht die günstigste. Je nach Region gibt es durchaus preiswerte Alternativen. Was Sie beim Weihnachtsbaum-Kauf beachten sollten und welche Fehler Sie beim Christbaum vermeiden sollten.

Welcher Baum an Weihnachten ins Haus kommt, ist nicht nur Frage des Geschmacks. Auch der Preis spielt eine große Rolle. Immerhin ist das teure Gewächs meist nur drei Wochen im Einsatz, bevor es kahl und verdorrt auf dem Müll landet. Die Nordmanntanne ist mit einem Marktanteil von etwa 70 Prozent der Lieblingsbaum der Deutschen. Sie halte lange und habe einen buschigen, kompakten Wuchs, erläutert Armin Hennrich vom Bayerischen Waldbesitzerverband in München.

Nordmanntanne vergleichsweise teuer

Außerdem habe die sattgrüne Tanne weiche Nadeln - was gerade in Haushalten mit Kindern gut ist. Allerdings hat die Beliebtheit ihren Preis. Pro laufendem Meter müssen Verbraucher in diesem Jahr nach Angaben des Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) zwischen 16 und 22,50 Euro hinlegen - genau wie im vergangenen Jahr.

Günstige Weihnachtsbäume, die gut riechen

Stabil sind die Preise auch bei der Rotfichte: Sie kostet erneut 5 bis 7 Euro je laufendem Meter. Mit ihren dunkelgrünen, leicht stechenden Nadeln ist der Baum besonders preiswert. Hingegen sind die Preise für Blaufichten bedingt durch ein kleineres Angebot in diesem Jahr ein wenig gestiegen, erläutert der RLV. Die Blaufichte kostet zwischen 10 und 14 Euro für den laufenden Meter. Dafür hat der Baum auch einiges zu bieten. Seine kräftigen grünen bis stahlblauen Nadeln sehen edel aus. Zusätzlich duftet sie auch noch angenehm.

Nobilistanne riecht nach Orangen

Einen intensiven Duft verbreitet auch die silbrig-blaue Nobilistanne. Ihre weichen und blaugrünen Nadeln verströmen einen intensiven Orangengeruch. Dieser Duft lässt sich noch verstärken, indem man die Harztaschen – also die kleinen Beutel am Stamm der Nobilistanne – mit einer Nadel aufsticht. Das empfiehlt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Bonn. Ein weiterer Vorteil der Edeltanne: Sie ist haltbarer als die Nordmanntanne. Allerdings wächst sie asymetrisch. Laut der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen liegt ihr Preis in diesem Jahr bei etwa 18 bis 22 Euro je laufendem Meter.

Armin Hennrich rät außerdem zu lokalen Traditionsbäumen: Früher sei beispielsweise in Nordrhein-Westfalen die Kiefer beliebt gewesen, während man in Bayern auf die Fichte setzte und im Schwarzwald die Weißtanne bevorzugte. Ohnehin halten sich frisch geschlagene Weihnachtsbäume vom Waldbauern oder Forstamt aus der Region länger. Deshalb rät auch der RLV zu heimischen Bäumen – aus ökologischer und ökonomischer Sicht sei das sinnvoll. Denn Bäume aus entfernten Wäldern oder gar aus dem Ausland müssen eine lange Strecke zurücklegen. Der Transport sei dadurch teurer, und der Christbaum ist nicht mehr so frisch, wenn der Kunde ihn kauft.

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Weihnachtsbaum zwei Wochen vor Weihnachten kaufen

Unabhängig von der Baumsorte sollte man seinen Weihnachtsbaum möglichst spät kaufen - Hennrich schlägt etwa zwei Wochen vor den Feiertagen vor. Dann wird der Baum am besten im Netz und in einem Eimer Wasser an einer sonnen- und windgeschützten Stelle im Freien oder in einer kühlen Garage aufbewahrt. Einen Tag vor dem Schmücken sollte man den Baum aus dem Netz holen und aufstellen, denn er brauche diese Zeit, um die Äste wieder in die richtige Position zu bringen.

Stammende des Weihnachtsbaums abschneiden

Am besten werde das Stammende einen Tag vor dem Aufstellen zwei bis drei Zentimeter angeschnitten und noch vom Netz umwickelt in den Ständer gehoben. Die Hülle werde von unten nach oben aufgeschnitten. Ein rund zwei Meter hoher Weihnachtsbaum benötige bis zu zwei Liter Wasser am Tag. Armin Hennrich empfiehlt, auch etwas Blumenfrischpulver oder Zucker dazu zu geben. Was man beim Aufstellen des Weihnachtsbaums beachten sollte.

Guten Weihnachtsbaum erkennen

Wie frisch ein Weihnachtsbaum ist, erkennt man an der Schnittstelle: Ist diese hell, wurde der Baum erst vor kurzem gefällt. Darauf weisen die Niedersächsischen Landesforsten in Braunschweig hin. Damit er lange hält, sollte der Baum bis zum Aufstellen in einem mit Wasser gefüllten Eimer schattig und kühl gelagert werden.

In die warme Wohnung komme er erst kurz vor dem Schmücken und werde dort am besten nicht direkt vor eine Heizung und den Kamin gestellt, da dies den Baum schneller austrocknet. Wer beim Aufstellen Harz an die Hände bekommt, sollte zu Baby- oder Pflegeöl greifen, raten die Forstexperten. Damit könne man die klebrige Flüssigkeit gut von der Haut entfernen.

Weihnachtsbaum richtig schmücken

Damit der Weihnachtsbaum besonders gut wirkt, muss man beim Schmücken einiges beachten. So kommt es beispielsweise auf die richtige Reihenfolge an. Wer eine Lichterkette verwendet, sollte die als erstes anbringen, damit beim verstauen des Kabels keine Kugeln im Weg sind. Beim Verteilen der Christbaumkugeln sollte man darauf achten, große Kugeln nach unten zu hängen und kleinere für den oberen Bereich zu verwenden. Was sonst noch zu beachten ist – die besten Tipps zum Schmücken des Weihnachtsbaums.

ratgeber.t-online.de: Die Nordmanntanne ist der beliebteste Weihnachtsbaum

Quelle: zuhause.de, dpa-tmn

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