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Weihnachtsbaum kaufen: So finden Sie den richtigen Baum

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Weihnachtsbaum clever kaufen

Autor: sj; rw

Weihnachtsbaum kaufen: Einen frischen Baum erkennt man am Stamm und seinen Nadeln. (Quelle: imago/Eibner)

Weihnachtsbaum kaufen: Einen frischen Baum erkennt man am Stamm und seinen Nadeln. (Quelle: Eibner/imago)

Jeder hat so seine speziellen Vorlieben beim Aussuchen seines Christbaums. Die beliebte Nordmann-Tanne ist dabei nicht unbedingt die beste Wahl – vor allem nicht die günstigste. Es gibt preiswertere Alternativen. Was Sie beim Kauf beachten sollten und welche Fehler Sie beim Kaufen und Aufstellen des Christbaums vermeiden sollten. Beim Kauf verrät ein Blick unter den Stamm, ob der Baum auch wirklich frisch ist.

Armin Hennrich vom Bayerischen Waldbesitzerverband rät zu lokalen Traditionsbäumen: Heimische Christbäume halten meist länger. Denn Bäume aus entfernten Wäldern oder gar aus dem Ausland müssen eine lange Strecke zurücklegen, bis sie hier im Verkauf landen. "Wer seinen Baum direkt beim Erzeuger kauft, geht auf Nummer sicher", empfiehlt Hans-Georg Dreßler vom Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger (BWS). Bei vielen regionalen Tannenhöfen kann man seinen Wunschbaum sogar selbst schlagen.

So erkennt man einen guten Weihnachtsbaum

Ein schöner Baum gehört zum Fest einfach dazu. Worauf Sie beim Kauf der Tanne achten sollten, und woran man einen frischen Baum erkennt. Video

So erkennt man einen guten Weihnachtsbaum

Gute und frische Bäume findet man aber auch anderenorts – etwa am Stand eines Weihnachtsbaumhändlers, in Gärtnereien und Gartencentern oder in Bau- und Verbrauchermärkten. Dreßler betont: "Grundsätzlich muss kein Qualitätsunterschied zwischen den Einkaufsstätten bestehen." Achten solle man als Verbraucher darauf, dass der Händler alle gängigen Sorten und Größen führt, die Bäume aufgestellt präsentiert werden, so dass man sie von allen Seiten begutachten kann, und dass ihre Herkunft ausgewiesen ist.

Auch Dreßler rät zur Tanne aus der eigenen Region. "Ein Baum guter Qualität besitzt eine gleichmäßige und runde Wuchsform, unverletzte Zweige ohne Schleifspuren und einen geraden, aufgeputzten Stamm mit gerader Schnittfläche", ergänzt der Experte. "Die Frische erkennt man am Glanz der Nadeln und einer nicht ausgetrockneten Schnittstelle." Sie sollte weiß und nicht grau sein.

So erkennt man einen guten Weihnachtsbaum
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Der Weihnachtsbaumverkauf startet meist um den 10. Dezember, also rund zwei Wochen vor Heiligabend. Wenn man ein paar Tipps für die Lagerung beachtet, hält sich der Baum dann ohne Qualitätseinbußen. "Der Baum sollte möglichst im Netz an einer sonnen- und windgeschützten Stelle im Freien oder in einer kühlen Garage, aufbewahrt werden", empfiehlt Dreßler. "Um das Austrocknen des Baumes zu verhindern, sollte er in einen Eimer Wasser gestellt und vorher zwei bis drei Zentimeter angeschnitten werden."

Weihnachtsbaum aufstellen und pflegen

Erst einen Tag vor dem Schmücken sollte man den Weihnachtsbaum in der Wohnung aufstellen. Dann hat er noch genug Zeit, um seine Äste wieder in die richtige Position zu bringen. Am besten wird er noch vom Netz umwickelt in den Ständer gehoben und dieses dann von unten nach oben aufgeschnitten.

Damit der Baum nicht zu schnell austrocknet und seine Nadeln verliert, muss man ihn ausreichend mit Wasser versorgen. Bis zu zwei Liter täglich braucht ein Baum von zwei Metern Höhe. Armin Hennrich empfiehlt, etwas Blumenfrisch-Pulver oder Zucker mit ins Wasser zu geben. Außerdem sollte der Baum möglichst nicht direkt vor einem Heizkörper oder Kamin stehen.

Weihnachtsbaumpreise 2015

Welche Sorte die Verbraucher als Weihnachtsbaum kaufen, ist nicht nur Frage des Geschmacks. Auch der Preis spielt eine große Rolle. "Die Preise werden 2015 weitgehend stabil bleiben", zitierte die "Passauer Neue Presse" den Vorsitzenden des Bundesverbandes der Weihnachtsbaumerzeuger, Bernd Oelkers. Größere Erhöhungen seien am Markt nicht durchzusetzen, sagt Oelkers. "Angebot und Nachfrage bestimmen die Preise." Die Nachfrage habe im vergangenen Jahr etwas abgenommen. 2014 seien rund 23 Millionen Weihnachtsbäume verkauft worden – 1,5 Prozent weniger als im Vorjahr. 

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Nordmanntanne vergleichsweise teuer

Die Deutschen kaufen am liebsten die Nordmanntanne. Sie hat einen Marktanteil von über 70 Prozent. Sie halte sich lange und habe einen buschigen, kompakten Wuchs, erläutert Armin Hennrich vom Bayerischen Waldbesitzerverband in München. Außerdem habe die sattgrüne Tanne weiche Nadeln und piekst deshalb nicht beim Schmücken. Allerdings hat der Verkaufsschlager unter den Christbäumen auch seinen Preis. Zwischen 16 und 22 Euro muss man laut Oelkers pro laufendem Meter berappen.

Günstige Weihnachtsbäume, die gut riechen

Nur knapp die Hälfte davon muss man für eine Rotfichte ausgeben. Sie schlägt mit 7 bis 8 Euro pro laufendem Meter zu Buche und ist damit der günstigste Weihnachtsbaum. Sie hat dunkelgrüne, leicht stechende Nadeln und ist nicht so haltbar wie die Nordmanntanne. Im warmen Wohnzimmer rieseln schon nach wenigen Tagen die Nadeln von den Zweigen. Dafür verströmt sie, so lange sie frisch ist, einen angenehmen Waldduft.

Die Blaufichte ist mit Preisen zwischen 11 und 13 Euro für den laufenden Meter ebenfalls vergleichsweise günstig. Auch sie duftet angenehm und hat schöne graugrüne bis blaugrüne Nadeln, die allerdings sehr spitz sind. Wohl nicht zuletzt deshalb wird der Baum mancherorts auch als "Stech-Fichte" bezeichnet.

Nobilistanne riecht nach Orangen

Einen intensiven Duft verbreitet auch die silbrig-blaue Nobilistanne, die häufig auch unter den Namen Edeltanne oder Silbertanne angeboten wird. Ihre weichen, blaugrünen Nadeln verströmen einen intensiven Orangengeruch. Dieser lässt sich noch verstärken, indem man die Harztaschen – also die kleinen Beutel am Stamm der Nobilistanne – mit einer Nadel ansticht, so eine Empfehlung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Bonn.

Ein weiterer Vorteil der Edeltanne: Sie ist sogar noch haltbarer als die Nordmanntanne. Allerdings wächst sie häufig recht unregelmäßig. Zwischen 20 bis 22  Euro muss man laut Oelkers für eine Nobilistanne pro laufendem Meter ausgeben.

Quelle: zuhause.de, dpa-tmn

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