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Waschmaschine riecht: Fünf Tipps gegen den Geruch

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Was tun, wenn die Waschmaschine stinkt?

Autor: sj

Wenn die Waschmaschine stinkt, hilft oft der Kochwaschgang. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn die Waschmaschine stinkt, hilft oft der Kochwaschgang. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Damit die Wäsche nach dem Waschgang nicht nur strahlend sauber aussieht, sondern auch so riecht, geben sich die Waschmittel-Hersteller viel Mühe. Und so umfängt die Nase meist ein wohliger Blütenduft, wenn man das Bullauge der Waschmaschine öffnet. Doch in Zeiten von Sparprogrammen und Niedrigtemperatur-Wäschen kommt es immer häufiger vor, dass statt des Wohlgeruchs ein modriger Gestank aus der Maschine dringt – und auch die Wäsche übel riecht. Wie Sie den Geruch beseitigen und verhindern, dass Ihre Waschmaschine erneut stinkt.

Mindestens einmal im Monat sollte die Waschmaschine bei 40 oder noch besser 60 Grad laufen – statt stets nur in den energiesparenden Programmen mit 20 oder 30 Grad, rät Bernd Glassl vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) in Frankfurt.

Niedrige Waschtemperatur schafft günstiges Klima für Keime

"Wird ausschließlich in diesem niedrigen Temperaturbereich gewaschen, bildet sich im Innenraum der Maschine ein Biofilm, in dem Bakterien und Pilze leben", warnt er weiter. Der Belag könne unangenehme Gerüche in der Waschmaschine ausströmen. Empfehlenswert sei auch, im höheren Waschgang ein Voll- oder Universalwaschmittel zu verwenden. Diese enthielten Bleichmittel, die die Ablagerungen ebenfalls zerstörten.

Türgummi der Waschmaschine reinigen

Als erste Maßnahme gegen Gestank aus der Waschmaschine ist es ratsam, das Bullaugengummi hin und wieder zu säubern – am besten nach jedem Waschgang. In der Falte des Türgummis sammeln sich bei jeder Wäsche Feuchtigkeit und Waschrückstände, die Keimen und Bakterien einen idealen Nährboden bieten. Wenn man die Falte im Gummi zurückschiebt, bemerkt man oft schon einen schmierigen Belag, den man mit einem Lappen entfernen sollte.

Damit der Belag erst gar nicht entsteht, ist es wichtig, die Tür nach dem Waschen immer offenstehen zu lassen. Dann kann die Restfeuchte aus dem gesamten Innenraum entweichen. Den Keimen wird damit die feuchte Umgebung entzogen, in der sie sich am wohlsten fühlen. Auch das Schubfach fürs Waschmittel sollte man einen Spalt offen lassen, damit es trocknen kann.

Als weitere mögliche Quelle für den unangenehmen Duft kommt das Flusensieb in Betracht. Das Sieb befindet sich meist hinter einer Blende im Sockel und fängt die Textilfasern auf, die sich beim Waschen von der Kleidung lösen. Wird es nicht regelmäßig gereinigt, kann sich auf den nassen Fusseln Schimmel bilden. Der davon ausgehende modrige Geruch bleibt auch in der Wäsche hängen.

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Waschmaschine regelmäßig entkalken

Auch auf Kalkablagerungen lassen sich Keime und Bakterien gerne nieder. Deshalb ist es wichtig, die Waschmaschine regelmäßig zu entkalken. Dazu gibt man bei jeder Wäsche einfach einen Schuss Essig-Essenz oder etwas Zitronensäure ins Spülwasser. Alternativ kann man auch handelsübliche Kalklöser verwenden. Das Entkalken ist schon aus Kostengründen zu empfehlen. Eine verkalkte Maschine erhöht den Energieverbrauch erheblich. Nach Berechnungen des Bundes für Umwelt und Naturschutz sorgen bereits Kalkbeläge von fünf Millimetern auf Heizstäben dafür, dass ein Gerät 30 Prozent mehr Energie benötigt. Zusätzlich leidet die Wäsche: Weiße Stoffe werden mit der Zeit grau, bei bunten Textilien verlieren die Farben ihre Strahlkraft.

Sollte sich nach diesen Reinigungs-Maßnahmen kein Erfolg einstellen, könnte auch eine defekte Ablaufpumpe die Ursache für den Geruch sein. Ein kleines Leck genügt schon, um im Inneren der Maschine eine Pfütze zu bilden, die mit der Zeit zu riechen beginnt. In diesem Fall hilft nur eine Reparatur oder der Austausch der Pumpe.

Saubere Wäsche leicht gemacht: Waschmaschinen, die mitdenken
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Quelle: zuhause.de, dpa-tmn

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