Autor: rw
Tapezieren kann eigentlich jeder, der ein paar Tipps befolgt. (Quelle: Emil Umdorf/imago)
Tapezieren zählt zu den Arbeiten, die man kostengünstig und ohne großes Fachwissen selber ausführen kann. Wer sich allerdings unvorbereitet in sein erstes Tapezier-Abenteuer stürzt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann entnervt aufgeben. Eine gute Vorbereitung, das richtige Material und Werkzeug und ein wenig Know-how braucht es schon, damit die neue Tapete sauber und knitterfrei an die Wand kommt. Diese Video-Anleitungen* begleiten Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zu selbst tapezierten Zimmerwänden.
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Bevor es mit dem Tapezieren losgehen kann, sind einige Vorbereitungen zu treffen. Dazu zählt natürlich die Auswahl der richtigen Tapete, aber auch eine möglichst exakte Materialbedarfsplanung. Worauf Sie bei der Vorbereitung achten sollten und wie Sie aus der Fülle der angebotenen Tapeten die richtige für Ihr Heim finden, verrät das Video.
Von der Tapetenauswahl bis zur Planung des Materialbedarfs: Diese Vorbereitungen sind Pflicht, bevor es mit dem Tapezieren losgehen kann. zum Video
Wer im Handel nach geeigneten Tapeten Ausschau hält, dem werden auf den Verpackungen der Rollen verschiedenste Symbole und Zahlen-Codes begegnen. Die Dechiffrierung ist für Laien nicht ganz einfach. Dabei ist die Beachtung äußerst wichtig. Im schlimmsten Fall haben Tapeten verschiedener Rollen sonst nicht exakt denselben Farbton, was später an der Wand natürlich hässlich aussehen würde.
Auch die auf die Verpackung gedruckten Symbole sollte man als Käufer deuten können. Sie zeigen bestimmte Eigenschaften der Tapete an – zum Beispiel, ob man sie feucht abwischen oder gar scheuern kann, um Flecken zu entfernen. Wie Sie die Nummern-Codes und Symbolkennzeichnungen richtig deuten, erfahren Sie im Video.
Bei den Symbolen und Zahlen auf den Rollen sollten Sie den Durchblick behalten. Sonst haben Ihre Tapeten später nicht exakt denselben Farbton. zum Video
Sind Material und Werkzeug besorgt, kann es beinahe schon losgehen. Vor dem eigentlichen Tapezieren muss nun nur noch der Untergrund vorbereitet werden. Vor allem alte Tapetenreste müssen restlos von der Wand entfernt werden, bevor der neue Wandschmuck tapeziert werden kann.
Es kann eine ziemlich lästige, langwierig Arbeit sein, Schnipsel für Schnipsel der alten Tapete von der Wand zu zupfen. Es gibt jedoch einige Tricks und Hilfsmittel, mit denen man sich die Arbeit deutlich erleichtern kann.
Bei der Vorbereitung des Untergrunds sollten Sie Sorgfalt walten lassen. Sonst haftet die Tapete später nicht sauber an der Wand. Worauf Sie achten müssen. zum Video
Nun geht es ans Tapezieren. Wenn Sie sich für eine Vlies-Tapete entschieden haben müssen Sie ein paar Besonderheiten beachten – und zwar sowohl was Werkzeug und Hilfsmittel angeht als auch beim Tapeziervorgang selbst.
Wo man am besten mit der Arbeit beginnt, worauf man beim Einkleistern achten muss und wie man Tapeten mit Musterung oder einem bestimmten Motiv an die Wand bringt, erfahren Sie im Video.
Wo fange ich an? Wie tapeziere ich um die Ecke? Wo setze ich die nächste Bahn an? Alle wichtigen Handgriffe und Werkzeuge für Vlies-Tapeten. zum Video
Anders als bei Vlies-Tapeten wird beim Tapezieren von Papier-Tapeten nicht die Wand, sondern die Tapete eingekleistert und muss dann erst einmal eine Weile einweichen. Allerding ist die sogenannte Weichzeit von Tapete zu Tapete sehr unterschiedlich.
Wie lange eingekleisterte Papier-Tapeten liegen müssen, bevor sie an die Wand dürfen, wie man hässliche Bläschen unter der feuchten Tapete vermeidet und mit welchen Handgriffen man die kniffligen Stellen im Raum – zum Beispiel die Wände um die Fenster herum – tapeziert, zeigt das Video.
Bei Papier ist das richtige Einkleistern entscheidend. Die sogenannten Weichzeiten müssen beachtet werden. Worauf Sie sonst noch achten müssen. zum Video
Immer beliebter werden Spezialtapeten, die allerdings auch jeweils besondere Anforderungen an den Tapezierer stellen. Besonders beliebt sind aktuell Strukturvlies- und Prägetapeten. Die Verbraucher schätzen, dass zur reizvollen Optik auch noch die besondere Haptik der Prägung beziehungsweise der eingearbeiteten Struktur hinzukommen.
Vinyltapeten erfreuen sich vor allem wegen ihrer Strapazierfähigkeit großer Beliebtheit. Doch bei ihrer Verarbeitung braucht man nicht nur einen speziellen Kleister, sondern auch besonderes Geschick und Know-how. Wie Sie die wichtigsten Spezialtapeten makellos an die Wand bringen, und auf welche Besonderheiten Sie dabei achten müssen, zeigt die Video-Anleitung.
Strukturvlies, Präge- oder Vinyltapeten werden immer beliebter. Die Spezialtapeten verlangen aber auch viel Geschick beim Tapezieren. So geht's. zum Video
Meist lässt man beim Tapezieren die Zimmerdecke ausgespart und streicht sie stattdessen einfach nur. Ein Raum kann durch eine tapezierte Decke aber ungeheuer an Attraktivität gewinnen. Die Umsetzung ist allerdings nicht ganz leicht und verlangt ein wenig Geschick. Eine Decke zu tapezieren ist so etwas wie die Königsdisziplin des Tapezierens.
Weniger knifflig, aber dennoch nicht ganz ohne ist das Tapezieren von Dachschrägen. Worauf Sie achten müssen, damit Ihnen die Tapete nicht gleich wieder entgegen kommt, zeigt das letzte Video unseres Tapezier-Workshops.
Die Zimmerdecke zu tapezieren, ist wohl die Königsdisziplin. Auch Dachschrägen sind knifflig. So tapezieren Sie die Problemzonen sauber und ordentlich. zum Video
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Arbeit!
Quelle: zuhause.de
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