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Tacker: Spezialist zum Heften und Einschlagen

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Tacker: Spezialist zum Heften und Einschlagen

Autor: md (CF)

Mit einem Tacker lassen sich Heftklammern und Nägel in Materialien eintreiben. Es gibt verschiedene Tackervarianten, die sich darin unterscheiden, auf welche Art die Nägel oder Klammern verschossen werden.

Handtacker: Energie per Feder

Beim Handtacker wird ein Hebel manuell betätigt und dabei eine Feder gespannt. Nachdem die maximale Federspannung erreicht ist, wird die Feder unmittelbar freigegeben. Die so freigesetzte Energie bewegt einen Schlagbolzen nach unten, der die Klammer oder den Nagel in das Werkstück treibt. Die Klammern zum Heften können über das Magazin im Gehäuse des Werkzeugs nachgefüllt werden. Diese Art Tacker werden oft bei der Stuhlpolsterung oder zur Befestigung von Stoffen im Haushalt benutzt. 

Hammertacker: Power mit Schwung

Den Hammer- oder Schlagtacker benutzen Sie ähnlich wie einen Hammer. Die durch den Schwung entstehende Wucht lässt einen Schlagbolzen auf die Klammer stoßen, die in das Werkstück getrieben wird. Das Werkzeug kombiniert durch seine Reichweite und Kraft die Vorteile von Hammer und Handtacker. Einsatzgebiete sind unter anderem das Heften von Isoliermaterial, Folien oder Dachpappen.

Elektrotacker und Drucklufttacker: Für den Profi-Einsatz

Der Elektrotacker gleicht dem Handtacker, ist aber etwas größer. Über ein elektromechanisches Schlagwerk, bei dem ein Magnet den Schlagbolzen betätigt, werden Nägel und Klammern in das Werkstück geschossen. Eine vorgeschaltete Elektronik macht es bei vielen Modellen möglich, die Schlagstärke entsprechend dem Material des Werkstücks und der Größe von Nägeln und Klammern vorzuwählen. Darüber hinaus findet sich im Gerät meistens ein Universalmagazin, das mit Klammern und Nägeln unterschiedlicher Dimensionen bestückt werden kann. Beim Drucklufttacker wird der Schlagbolzen per Druckluftzylinder angetrieben. Dieser Tacker hält einen Druckluftvorrat im Gerät bereit, um Unterbrechungen zu vermeiden. Dies und der Druckluftschlauch gehen auf Kosten der Handlichkeit des Geräts. Eingesetzt wird diese Werkzeugvariante vor allem zum Heften in der holzverarbeitenden Industrie oder im Zimmereihandwerk.

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