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Staubwischen leicht gemacht: Die besten Tipps

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Staubwischen leicht gemacht

Autor: sikoe

Mit den richtigen Tipps braucht man seltener Staub wischen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mit den richtigen Tipps braucht man seltener Staub wischen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nicht nur beim Frühjahrsputz ist Staubwischen eine der lästigsten Angelegenheiten. Kaum hat man den Staub weggewischt ist er auch schon wieder da. Und gerade für Allergiker kann sich hohes Staubaufkommen zu einer echten Qual entwickeln. Wie Sie die ungeliebte Hausarbeit schnell und einfach erledigen und welcher Lappen sich dafür besonders gut eignet. Mit diesen Tipps fällt Staubwischen leichter und steht seltener auf dem Plan.

Staub entsteht ständig und betrifft jede Wohnung. Und das erforderliche Staubwischen kann schnell für Frust sorgen: Schon beim vermeintlichen Entfernen wirbeln die Staubflocken durch die Luft und setzen sich wieder auf die gerade gereinigte Fläche ab. Nicht selten hat man das Gefühl, gegen Windmühlen zu kämpfen, wirklich langlebig ist das Putzergebnis tatsächlich nie, denn schon innerhalb weniger Stunden oder Tage bildet sich eine erneute Staubdecke auf den Möbeln. Was kann man also tun, um den Staub schnell und einfach zu verbannen?

Staubtuch und Staubwedel – was funktioniert wirklich?

Zum Staubwischen verwendet man am besten ein weiches, leicht angefeuchtetes Baumwolltuch, so wird der Staub beim Wischen nicht gleich wieder aufgewirbelt. Das Tuch sollte allerdings nicht zu nass sein, da empfindliche Oberflächen, wie zum Beispiel furnierte oder unbehandelte Holzmöbel, durch zu viel Feuchtigkeit Schaden nehmen könnten. Am besten wäscht man das Tuch hin und wieder aus, bevor man mit dem Staubwischen weitermacht. Verwenden Sie einfach lauwarmes Wasser, eventuell mit ein wenig sanftem Allzweckreiniger. Ein zusätzlicher Vorteil: Durch ein feuchtes Tuch werden auch leichte Flecken gleich mit entfernt.

Im Handel sind auch spezielle staubanziehende Einmal-Staubtücher aus synthetischen Spezialfasern erhältlich. Sie sind leistungsfähiger als Baumwolltücher, weil sie weniger Staub aufwirbeln und keine Rückstände hinterlassen. Aufgrund ihrer elektrostatischen Eigenschaften bleibt der Staub auch ohne Feuchtigkeit gut am Tuch haften. Das schont Möbel oder Böden mit empfindlichen Oberflächen und spart gegenüber angefeuchteten Putzlappen auch Zeit. Der Nachteil: Die Tücher sind eher klein und recht teuer, außerdem müssen sie über den Restmüll entsorgt werden und können nicht wieder verwendet werden. Greifen Sie deshalb nur im Notfall auf Einmal-Tücher zurück.

Mikrofasertücher können Möbel zerkratzen

Vorsicht ist geboten bei neuen trockenen Mikrofasertüchern – sie können Möbel zerkratzen. Ihre raue Struktur reibt hochglänzende Oberflächen auf, warnt Bernd Glassl vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel in Frankfurt am Main. Selbst einige Möbelhersteller würden daher weiche Baumwolltücher zur Reinigung ihrer Stücke empfehlen. Auch gebrauchte Mikrofasertücher können auf Möbeln und anderen Oberflächen Schleifspuren hinterlassen. Denn Schmutzpartikel wie Sandkörner blieben daran hängen, sagt Glass. Geölte Möbel seien grundsätzlich unempfindlicher, da sie eine relativ raue Oberfläche haben.

Mit Straußenfedern gegen den Staub

Der traditionelle Staubwedel aus Straußenfedern ist ein Klassiker und immer noch beliebt. Durch seinen natürlichen Fettgehalt kann er jede Menge Staub binden. Weil die Federn sich nicht elektrostatisch aufladen, sind sie ideal für empfindliche elektronische Geräte. Leider können sie aber auch zur Verbreitung von Kleidermotten beitragen. Deshalb sollten Straußenwedel ab und zu per Hand mit einem Wollwaschmittel gewaschen, klar gespült und nach dem Trocknen mit einem Fön aufgeplustert werden.

Staubsauger mit oder ohne Beutel: Was ist besser?
Bei Staubsauger-Systemen scheiden sich die Geister. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images\mitja2)

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Für trockenes, schnelles und hygienisches Abstauben sind auch kleine Einmalwedel aus Synthetikvliesstreifen und Synthetikwatte empfehlenswert. Sie können dank ihrer großen Oberfläche und elektrostatischen Aufladung viel Staub aufnehmen und festhalten. Allerdings sind sie zum Einen nicht gerade günstig, zum Anderen für die Ökobilanz nicht wirklich von Vorteil. Verwenden Sie sie deshalb sparsam und wenn möglich mehrmals.

Handschuhe für unwegsame Flächen

Spezielle Handschuhe mit Troddeln aus weicher Mikrofaser vereinfachen die Arbeit, wenn beispielsweise Vasen oder Pflanzen vom Staub befreit werden sollen. Sie passen sich mit jeder Handbewegung ganz flexibel den zu reinigenden Formen an und sind besonders sanft auf empfindlichen Oberflächen. Sie sind meistens waschbar und zum trockenen und nassen Reinigen geeignet.

Entscheidend ist die Reihenfolge

Regelmäßiges Staubwischen ist nicht nur Teil der Haushaltshygiene, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Verminderung von Allergie- und Schadstoffbelastungen. Auch wenn es eben öfters sein muss: Durch die richtige Reihenfolge können Sie trotzdem Zeit sparen. Zuerst sollten Sie Staub- und Spinnweben an schwer zugänglichen Stellen wie Zimmerdecke, Deckenlampen, Wänden und an empfindlichen Stellen wie Bildschirmoberflächen mit einem Wedel entfernen. Danach können Sie alle Flächen systematisch mit einem nebelfeuchten Tuch abwischen. Gehen Sie am besten von oben nach unten vor, um nicht bereits gereinigte Flächen erneut mit Staub zu beschmutzen.

Übrigens: ein Teleskopstiel, den man an einem Staubwedel anbringen kann, macht auch scheinbar schwer erreichbare Stellen, wie zum Beispiel Zimmerecken oder Schrankoberflächen, leicht zugänglich. Er erspart Ihnen das Klettern auf Leitern oder Stühle und verringert somit deutlich das Unfallrisiko bei der Hausarbeit.

Erhöhte Luftfeuchtigkeit hilft gegen Staub

Eine höhere Luftfeuchtigkeit sorgt dafür, dass der Staub besser gebunden und eine rasche Ausbreitung verhindert wird. Ein feuchteres Raumklima erhält man beispielsweise durch kurzes Stoßlüften – langes Lüften bei gekipptem Fenster vergeudet nicht nur Energie, sondern lässt auch mehr Staub in die Wohnung eindringen. Besonders im Frühjahr sollten Sie das vermeiden, da sich dann vermehrt Pollen in den Innenräumen absetzen. Während der kalten Jahreszeit können Wasserschalen auf der warmen Heizung wahre Wunder wirken: Sie sorgen durch die Verdunstung schnell für mehr Feuchtigkeit in der Luft und der Staub wird in seiner Ausbreitung gehindert.

Pflanzen als Staubfänger

Auch eine gute Auswahl an Zimmerpflanzen hilft gegen den lästigen Staub. Besonders bewährt haben sich Efeugewächse, Farn, Gänseblümchen oder Orchideen. Diese Pflanzen haben eine raue Blattoberfläche, mit der sie den Staub aus der Luft regelrecht anziehen. Zudem filtern die "grünen Gesellen" ständig Schadstoffe aus der Raumluft und sorgen außerdem für eine höhere Luftfeuchtigkeit.

Quelle: dpa-tmn

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