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So waschen und pflegen Sie Ihre Gardinen richtig

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Gardinen waschen und pflegen

Autor: sikoe

Gardinen waschen: So geht's am leichtesten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Gardinen waschen: So geht's am leichtesten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Gardinen verschönern Fenster und sorgen für einen dekorativen und wohnlichen Sichtschutz. Außerdem können sie dank moderner Textilien gegen Hitze schützen oder sogar isolierend wirken. Besonders schön sind sie, wenn sie frisch gewaschen und faltenfrei sind – wir haben sechs Tipps, wie man Gardinen richtig pflegen und waschen sollte. Die Foto-Show zeigt die schönsten Gardinen-Trends.

Verschmutze Gardinen an den Fenstern mag keiner. Besonders in Raucherhaushalten verfärben sich Vorhänge schnell und ein unangenehmer Geruch bleibt an ihnen hängen. Aber auch durch Ausdünstungen aus der Küche, die oft aus einem hartnäckigen Wasser-Fett-Gemisch bestehen, können Vorhänge schnell unansehnlich werden und schlecht riechen.

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Gardinen waschen zwei- bis viermal im Jahr

Man sollte seine Gardinen daher regelmäßig waschen, je nach Verschmutzungsgrad am besten zwei bis vier Mal im Jahr. Achten Sie direkt beim Gardinenkauf auf die Wasch- und Pflegehinweise auf der Umverpackung, so können Sie schon einschätzen, mit wie viel Reinigungsaufwand bei dieser bestimmten Gardine zu rechnen ist. Aber keine Angst, auswendig lernen müssen Sie die Anleitung natürlich nicht. In der Regel sind die Wasch- und Pflegesymbole zusätzlich noch einmal auf einem Etikett direkt an den Textilien zu finden.

Für eine optimale Pflege und um unschöne Überraschungen wie zum Beispiel verlaufene Farben oder eingegangene Stoffe zu verhindern, sollte man die Angaben auf den Etiketten auf jeden Fall beachten.

Gardinen vor dem Waschen ausschütteln

Bevor Sie die Vorhänge in der Waschmaschine oder auch von Hand waschen, ist es ratsam, sie gründlich absaugen und ausschütteln. So lässt sich schon mal der gröbste Schmutz und Staub beseitigen. Achten Sie darauf, unbedingt alle Metallteile, wie zum Beispiel Nadeln oder Ringe, vor der Wäsche von den Gardinen zu entfernen. So können Rostflecken und Ziehfäden am Stoff gar nicht erst entstehen.

Alle rostfreien und aus Kunststoff gefertigten Teile wie Häkchen, Rollen, Ringe oder Gleiter können in der Regel problemlos mitgewaschen werden. Um zu verhindern, dass sie sich im Vorhang verheddern, sollte man sie allerdings in ein Wäschenetz packen. Alternativ kann auch der gesamte Vorhang in einem Wäschenetz oder zum Beispiel einem Kopfkissenbezug schonend gewaschen werden.

Backpulver macht Gardinen wieder weiß

Damit weiße Gardinen wieder strahlend weiß werden, gibt es einen Geheimtipp: Geben Sie einfach ein Päckchen Backpulver direkt zum Waschpulver oder alternativ zum letzten Spülgang in die Waschmaschine. Sollten Ihre Vorhänge durch Nikotin stark vergilbt sein, können sie vor der Wäsche für etwa zwei Stunden in einem Bad aus warmem Wasser mit ein bis zwei Päckchen Backpulver vorbehandelt werden. Außerdem hat sich Salzwasser als Weiß-Auffrischer bewährt. Legen Sie Ihre Gardinen einfach über Nacht in lauwarmes Salzwasser, bevor Sie sie wie üblich waschen.

Mit Essig die Gardinenfarbe auffrischen

Um farbige Gardinen und Vorhänge aus Baumwolle wieder aufzufrischen, wird die Verwendung von Obstessig empfohlen. Geben Sie dazu einfach etwas Obstessig in den letzten Spülgang der Waschmaschine oder bei Handwäsche mit zum Waschwasser. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Gardinen oder Vorhänge farbecht sind, können Sie die Gardine an einer verdeckten Stelle an Saum oder Naht mit starker Seifenlauge waschen. Drücken Sie anschließend ein weißes Tuch auf, sollte es sich verfärben, ist die Gardine nicht farbecht.

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Waschmaschine und Trockner besser nicht einfach aufeinanderstellen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images\Yahor Piaskourski)

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Gardinen ohne Knitterfalten waschen

Gardinen sollten möglichst schonend gewaschen werden, damit die Textilien in Struktur und Farbgebung durch den Waschgang so wenig wie möglich beansprucht werden. Ein Schonprogramm, zum Beispiel für Wolle, bietet sich daher an. Auf den Schleudergang sollten Sie, wenn es geht, ganz verzichten. Gardinen brauchen außerdem Platz – die Waschtrommel sollte daher nur zu etwa einem Drittel befüllt werden. So vermeiden Sie hässliche Knitterfalten und verbessern das Waschergebnis.

Generell sollte man empfindlichere Vorhangstoffe am besten von Hand waschen. Die Badewanne ist perfekt für längeres Einweichen und sanftes Reinigen. Ziehen Sie die Stoffbahnen einfach durch die Waschmittel-Lauge und verzichten Sie auf zu starkes Reiben und Auswringen. Anschließend drücken Sie den Stoff leicht aus. Sie können ihn über eine Wäschleine gehängt kurz vortrocknen lassen und anschließend noch nass wieder an seinem Fensterplatz aufhängen.

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Gardinen nach dem Waschen nass aufhängen

Um Einlaufen und Knitterfalten zu vermeiden, gehören Vorhänge nicht in den Trockner. In den meisten Fällen sollte der Stoff noch feucht wieder an seinem Platz aufgehängt werden. Danach können die Gardinen in Form gebracht, glatt gestrichen und der Faltenwurf gegebenenfalls korrigiert werden. Durch die Feuchtigkeit hängen sich die Gardinen meist von selbst aus und langwieriges Bügeln ist nicht mehr nötig. Sie können den Trocken-Prozess unterstützen, indem Sie Wäscheklammern zur Beschwerung am unteren Gardinenende anbringen.

Selbstverständlich sollte man während der Trocknungszeit ab und zu lüften, damit sich die Feuchtigkeit nicht an Fenstern und Zimmerwänden ansammelt und zu Schimmelbildung führt. Übrigens: sind die Gardinen schon mal vom Fenster genommen, bietet es sich auch gleich an, die Fenster zu putzen – damit man wieder den richtigen Durchblick hat.

Quelle: zuhause.de

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