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Rosenpflege leicht gemacht: drei goldene Rosen-Regeln

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Drei goldene Regeln für gesunde Rosen

Autor: GMH/LVW

Rosenpflege ist gar nicht so schwer. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Rosenpflege ist gar nicht so schwer. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

So schön, so duftend, so romantisch: Rosen sind unumstritten das Highlight der Gartengestaltung. Die Schönen haben allerdings auch den Ruf, wahre Diven zu sein. Rosenpflege gilt vielen als schwierige Kür. Völlig zu Unrecht, wie Thorsten König, Rosenzüchter aus Herdecke, überzeugt ist. "Wer ein paar Tricks befolgt, hat auch Erfolg mit Rosen."

Der Experte nennt drei goldene Regeln für die Pflanzen, mit denen sich der Traum vom eigenen Rosengarten garantiert erfüllen lässt.

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1. Reichlich Nährstoffe und Wasser

Noch immer hängt Rosen das Image an, besonders anspruchsvoll zu sein. Das kommt unter anderem davon, dass Rosen als so genannte Starkzehrer einen großen Hunger auf Nährstoffe haben. "Ich vergleiche sie gerne mit pubertierenden Jugendlichen, die es vor Hunger ständig an den Kühlschrank treibt", sagt König. Wenn sie nicht ausreichend und ausgewogen gedüngt werden, können sie auch nicht gedeihen.

Für die Nährstoffversorgung eignet sich am besten organischer Dünger wie Hornspäne. "Für eine Rose muss ich die doppelte Menge Suppe kochen, damit sie satt wird." Wenn gegossen wird, dann sollte es so viel sein, dass das Wasser bis zu den Wurzeln in den unteren Erdschichten vordringt.

2. Sonniger und luftiger Standort

An den Standort stellt eine Rose ebenfalls Ansprüche, in einer dunklen Terrassenecke wird sie nicht gedeihen. Dennoch gibt auch von dieser Regel Ausnahmen: Diese Rosen wachsen auch in Problemzonen. Generell brauchen Rosen aber einen luftigen Standort, an dem auch mal der Wind weht und auf den mindestens vier Stunden am Tag die Sonne scheint. Zudem benötigen die Wurzeln Platz. Auf dem Feld reichen sie bis zweieinhalb Meter in die Tiefe. Sollen Rosen auf Dauer im Topf oder Kübel gedeihen, muss dieser mindestens 50 Zentimeter tief sein, rät der Gärtner.

3. Auf starke Triebe bei den Pflanzen achten

Die Rose wird auch Königin der Blumen genannt, weil an die Schönheit ihrer Blüte und ihren Duft keine andere Pflanze heranreicht. Nicht ohne Grund verbeugt sich jeder Blumenliebhaber intuitiv vor einer Rosenblüte, um daran zu riechen. "Leider ist die Züchtung besonders gesunder, robuster Sorten zu Lasten des üppigen Duftes gegangen", bedauert König.

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Um an modernen wie an nostalgischen Rosen lange Freude zu haben, sollten Kunden beim Kauf der Pflanzen auf dunkelgrünes, gesundes Laub und einen kräftigen Wuchs achten. "Die stabilsten Triebe müssen unten fingerdick sein", rät der Experte. Dünne, weiche Äste, die nur angebunden aufrecht stehen, deuten hingegen auf minderwertige Qualität hin.

Quelle: zuhause.de

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