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Rosen im Halbschatten pflanzen: Diese Sorten sind empfehlenswert

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Die richtigen Rosen für Problemzonen im Garten

Rosen lassen sich auch im Halbschatten pflanzen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Rosen lassen sich auch im Halbschatten pflanzen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer Blumen liebt, möchte in seinem Garten oft auch Rosen pflanzen. Die Blumen gelten jedoch gemeinhin als anspruchsvoll. Rosen mögen viel Sonne, Luft und vor allem den richtigen Gartenboden. Nicht jeder Gärtner kann da das passende Fleckchen bieten. Wer nur ein eher schattiges Plätzchen übrig hat, muss dennoch nicht auf die Schönen verzichten. Die Experten der Bayerischen Gartenakademie nennen Rosensorten, die auch im Halbschatten blühen. Und auch für andere Problemzonen hat die Gartenakademie wertvolle Ratschläge.

Im totalen Schatten wachsen Rosen nicht. Aber Rambler- oder Wichuriana-Rosen treiben so stark, dass sie aus den schattigen Bereichen in die sonnigen Baumkronen wachsen. Auch die modernen Sorten der Kleinstrauch- beziehungsweise Bodendeckerrosen sind so robust, dass sie auch mit wenigen Sonnenstunden zurechtkommen. Trotzdem sollten sie vier bis fünf Stunden Sonne pro Tag tanken können. In der Foto-Show zeigen wir Rosen, die auch an halbschattigen Standorten gut anwachsen.

Diese Rosensorten wachsen auch im Halbschatten
6 Bilder von 8

Rosen brauchen guten Boden

Rosen lieben einen gehaltvollen Boden mit einem pH-Wert zwischen 6 und 7. Er soll ausreichend Wasser halten, aber auch den Wurzeln genügend Luft zur Verfügung stellen. Denn Rosen leiden besonders unter verdichteten Böden. Daher sollte man diesen tiefgründig lockern und vor der Pflanzung gut vorbereiten. Ins Pflanzloch gehört gute Bodenerde.

Bei der Pflanzung wird kein Kompost in den Boden eingearbeitet, sondern er wird drei Zentimeter hoch auf dem Beet rund um die Rose ausgebracht. Über den Sommer wird diese Kompostschicht dann nach und nach in den Boden eingearbeitet. Nur alle zwei Jahre brauchen die Rosen wieder Nachschub.

Um einer Überversorgung mit Nährstoffen zu vermeiden, werden die Pflanzen erst ab dem zweiten Jahr gedüngt. Den Boden kann der Hobbygärtner außerdem mit Hilfe eines Bodenaktivators verbessern. Dabei sollte man nur ein Produkt verwenden, das keine Sulfate enthält.

Wein- und Essigrosen gedeihen in schweren Böden

Durch die richtige Sortenwahl können Gärtner sich einige Probleme ersparen. Die meisten Rosen mit Wildcharakter kommen mit ungünstigen Bedingungen gut zurecht. Starkwachsende Ramblerrosen werden nach einigen Jahren zu stattlichen Blütenkaskaden. Kartoffelrosen lassen sich so schnell nicht von Trockenheit und Salzbelastung beeindrucken. In schweren Böden gedeihen noch die Weinrose (Rosa rubiginosa) und die Essigrose (Rosa gallica).

Bei Balkonrosen auf Prädikat achten

Wer keinen Garten, aber einen Balkon hat, sollte schwachwachsende Rosensorten wählen. Entscheidend ist dabei die richtige Pflege. Da Rosen tief wurzeln, schätzen sie einen tiefen Topf. Ein normaler Balkonkasten ist zwar möglich, doch überleben die Rosen dann die Winter nur selten. Falls die Rose draußen überwintert, sollte ein Kunststoff- oder frostfester Topf gewählt werden. Als Substrat empfiehlt sich Kübelpflanzenerde. Alternativ kann man Pflanzerde 1:1 mit Gartenerde mischen. Gedüngt werden Rosen im Kübel bis Ende Juli wie einjährige Balkonblumen.

Mittlerweile werden auch speziell gezüchtete Balkonrosen angeboten. Am besten wählt man Rosen mit dem ADR-Prädikat. Diese Rosen sind widerstandsfähiger gegen Pilzerkrankungen.

Quelle: zuhause.de

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