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Rasenmäher-Test: TÜV prüft neun Akku-Rasenmäher

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TÜV testet neun Akku-Rasenmäher

Autor: rev

Rasenmähen: Ein guter Rasenmäher und ein paar Tipps zum Rasenmähen sorgen für schönes Grün. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Rasenmähen: Ein guter Rasenmäher und ein paar Tipps zum Rasenmähen sorgen für schönes Grün. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Beginnt das Gras im Frühling zu sprießen, verlangt es bald nach dem ersten Schnitt. Pünktlich zur neuen Gartensaison hat der TÜV Rheinland neun Akku-Rasenmäher getestet. Die durchweg guten Testergebnisse machen vor allem eines deutlich: Ein ordentlicher Rasenmäher muss nicht viel kosten. Fehler beim Rasenmähen können aber auch mit guten Geräten schnell passieren.

Wer überlegt, sich einen neuen Rasenmäher zuzulegen, hat die Qual der Wahl zwischen unzähligen Varianten. Entscheidend ist vor allem die Größe der Rasenfläche: Für mittelgroße Rasen sind Akku-Rasenmäher eine gute Wahl. Um Verbrauchern die Kauf-Entscheidung zu erleichtern, hat der TÜV Rheinland für die März-Ausgabe der Heimwerker-Zeitschrift "selbst ist der Mann" Akku-Rasenmäher getestet.

Testsieger von Viking - doch es gibt preiswerte Alternativen

Neun unterschiedliche Modell haben sich die TÜV-Experten angesehen. Komplett enttäuscht hat dabei keines der Produkte – doch es zeigt sich, dass Spitzenqualität auch bei Rasenmähern seinen Preis hat: Testsieger wurde der "MA 339 C" von Viking mit der Gesamtnote 1,7. Der Rasenmäher überzeugte die Tester durch eine starke Mäh- und Akku-Leistung. Mit einem Preis von fast 800 Euro lässt sich Hersteller Viking seinen Rasenmäher allerdings auch teuer bezahlen. Der "MA 339 C" war im Test mit Abstand das teuerste Gerät.

Für rund 340 Euro weniger ist der "Power Max 36 A Li-lon" von Gardena zu bekommen. Auch dieser deutlich günstigere Mäher überzeugte den TÜV durch seine sehr gute Mähleistung und erreicht in der Gesamtbewertung die Note 2,0. Damit schneidet er im TÜV-Test als Preis-Leistungs-Sieger ab. Den vollständigen Testfinden Sie auf selbst.de.

Bosch-Rasenmäher enttäuscht bei Mähdauer und Akku-Leistung

Wer die Vorzüge eines Akku-Rasenmähers in vollen Zügen genießen will, sollte auf einen leistungsstarken Akku Wert legen. Hier enttäuschte der getestete Mäher von Markenhersteller Bosch. Der "Rotak 37 Li" erreichte zwar noch eine ordentliche Gesamtnote von 2,2. Der Bosch-Mäher hat aber gravierende Schwächen in Akku-Leistung und Mähdauer.

Er war das einzige Gerät im Test, das für 100 Quadratmeter Rasenfläche über 20 Minuten brauchte. Am Ende dauerte es 26 Minuten bis das Rasenstück gemäht war. Zum Vergleich: mit dem "Accu 380 Li" – dem zweite Gardena-Mäher im Test (Note: 2,3; Preis: 380 Euro) – brauchte der schnellste Rasenmäher für dieselbe Fläche nur zehn Minuten.

Worauf beim Rasenmäher-Kauf zu achten ist

Unabhängig vom Modell gilt ansonsten ganz allgemein: "Um festzustellen, ob ein Gerät geeignet ist, sollte man einige Proberunden drehen." Darüber hinaus empfiehlt Juan-Luis Fernandez vom TÜV Rheinland: "Der Mäher sollte stabil und handlich sein, beim Vorwärtsgehen in der Bahn bleiben und nicht allzu schwer zu schieben sein. Der Grasfangkorb lässt sich im besten Fall ganz leicht ein- und aushängen." Auf Nummer Sicher gehe, wer sich für ein Gerät mit dem GS-Zeichen entscheide, das vom TÜV Rheinland vergeben wird.

Zweit-Akku für den Rasenmäher ist sinnvoll

Bleibt noch die Frage nach der Stromversorgung: "Akku-Rasenmäher haben den Vorteil, dass sie nicht an einem Kabel hängen, das sich in Bäumen oder Sträuchern verfängt. Damit die Mäharbeiten nicht unfreiwillig unterbrochen werden, ist jedoch ein Zweit-Akku sinnvoll. Viele Hersteller liefern den sogar gleich mit", berichtet Fernandez.

Wer sich hingegen für einen Mäher mit Kabel entscheidet, solle im Geschäft schon einmal ausprobieren, ob die Handhabung des Kabels beim Richtungswechsel am Rasenrand gut klappt. Auch hier hat der Fachmann einen nützlichen Rat parat: "Kabel in Signalfarben wie rot oder orange übersieht man auf dem Rasen nicht so leicht."

Rasenmäher nach dem Winter wieder in Schuss bringen

Bevor es aber wieder richtig los geht, sollte man nach dem Winter alle Werkzeuge und Gartengeräte kontrollieren und gegebenenfalls warten – auch den Rasenmäher. "Wer seinen Mäher über den Winter eingemottet hat, sollte vor dem ersten Einsatz einiges beachten", weiß auch TÜV-Prüfer Fernandez. Das heißt: Grasreste vom Vorjahr aus dem Gehäuse entfernen, lockere Schrauben festziehen und überprüfen, ob die Verkabelung – falls vorhanden – noch intakt ist.

Besondere Aufmerksamkeit verdient das Messer. "Es muss fest montiert und scharf sein – ansonsten sollte man es austauschen oder schärfen lassen", rät der Experte für Gartengeräte. Seinen Rasen sollte der Gartenfreund vor dem ersten Mähen nach Steinen und Ästen absuchen. Geraten diese nämlich unter den Rasenmäher, können sie das Schneidewerk beschädigen oder im schlimmsten Fall sogar zu gefährlichen Geschossen werden. Ohnehin sollte die Sicherheit beim Rasenmähen immer ganz oben stehen. Dann steht der erfolgreichen Rasenpflege nichts mehr im Weg.

Quelle: zuhause.de

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