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Rasenmähen und Rasenpflege im Herbst: Rasen fit für den Winter

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Rasenpflege im Herbst

Autor: rw

Rasenmähen: Ein guter Rasenmäher und ein paar Tipps zum Rasenmähen sorgen für schönes Grün. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Rasenmähen: Ein guter Rasenmäher und ein paar Tipps zum Rasenmähen sorgen für schönes Grün. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Herbst hält Einzug in den deutschen Gärten. Sträucher, Beete, aber vor allem auch der Rasen müssen auf den Winter vorbereitet werden. Wer den Rasen von jetzt an einfach achtlos stehen lässt, bekommt die Quittung im nächsten Frühjahr. Braune Stellen, Moos und Unebenheiten verunstalten dann den Frühlingsrasen. Mit der richtigen Vorbereitung lassen sich solche Winterschäden ausschließen. Diese Fehler beim Rasenmähen im Herbst sollten Sie auf jeden Fall vermeiden. Und auch sonst gibt es beim Herbst-Rasen einiges zu beachten.

So langsam geht die laufende Gartensaison in ihren Endspurt. Mit den länger und kühler werdenden Abenden kündigen sich schon die Vorboten des Winters an. Für den Gartenfreund ist es nun an der Zeit, seinem Rasen mit besonderer Pflege über den Winter zu helfen.

Rasenmähen im Herbst

So lange es geht, sollte der Rasen in den üblichen Zyklen weitergemäht werden. Das ist wegen der Witterungsverhältnisse im Herbst nicht ganz so einfach zu realisieren, denn ein allzu nasses Grün sollte nicht gemäht werden. Zum Einen verklebt der feuchte Rasenschnitt sonst das Mähwerk und den Auffangbehälter, so dass man den Mäher zwischendurch ständig reinigen müsste.

Zum Anderen kann sich ein sehr feuchter, kühler Boden bei Belastung verdichten - etwa durch das Befahren mit einem Rasenmäher-Traktor. Die Folge wäre, dass die Graspflanzen nicht mehr so gut mit Nährstoffen versorgt und das Regenwasser nicht mehr so gut versickern würde, was unter anderem Mooswachstum begünstigen würde.

Zum letzten Mal den Rasen mähen

Den besten Zeitpunkt für den letzten Rasenschnitt allgemein festzulegen ist nicht möglich. Solange es nachts nicht zu kalt wird, wächst auch das Gras und der Rasen muss regelmäßig gestutzt werden. Werden die Nächte zu kalt, beginnt der Rasen seinen Winterschlaf und wächst nicht mehr. Meistens ist das etwa ab Mitte Oktober der Fall. Nun sollten Sie Ihr Grün ein letztes Mal mähen.

Wichtig dabei ist die richtige Höhe. Beim letzten Schnitt sollte man den Rasen rund einen halben Zentimeter kürzer schneiden als sonst üblich. Empfehlenswert ist eine Länge von etwa vier Zentimetern. Lässt man den Rasen zu lang, drückt der Schnee im Winter die einzelnen Grashalme nieder. In dem platt gedrückten Gras könnten sich dann Pilze und Krankheiten ausbreiten.

Das gleiche Problem entsteht, wenn Sie die Schnittreste nach dem letzten Mähvorgang nicht entfernen. Unter ihnen entsteht - ebenso wie unter liegen gelassenem Herbstlaub - ein feuchtes Milieu, das Pilzen und Krankheitserregern einen idealen Nährboden bietet. Schnittreste, Laub und gegebenenfalls auch Fallobst müssen zum Winter hin also vollständig vom Rasen entfernt werden. Sonst kann es sein, dass sich im Frühling kahle oder braune Stellen im Rasen bilden, die man dann mühsam ausbessern muss.

Ein guter Dünger kräftigt den Rasen für den Winter

Damit Ihr Grün die kommenden kalten Monate gut übersteht, können Sie ihm mit einer kleinen Extraportion Nährstoffe unter die Wurzeln greifen. Im Fachhandel gibt es speziellen Herbstdünger, der besonders viel Kalium enthält und so die Abwehrkräfte der Pflanzen stärkt. So sollten Sie beispielsweise keinen stickstoffreichen Dünger verwenden. Stickstoff stimuliert das Pflanzenwachstum und ist somit für die Düngung vor beziehungsweise in der Wachstumsperiode gedacht. Für Herbstdünger ist er ungeeignet. Die letzte Düngung sollte vor dem letzten Schnitt also etwa Anfang Oktober erfolgen.

Den Rasen nicht in seiner Winterruhe stören

Während der Wintermonate nimmt sich der Rasen wie die übrige Natur seine Auszeit. Er wächst nicht mehr und sollte in seiner Winterruhe möglichst wenig beansprucht werden. Gerade während der Frostperiode sollten Sie Ihre Rasenfläche möglichst wenig betreten. Die gefrorenen Halme brechen sonst ab und brauchen im Frühling länger zur Regeneration. Sie verfärben sich dann und brauchen länger zum Wachsen, so dass der Rasen uneben und fleckig wird. Je weniger man den Rasen also im Winter belastet, desto voller und ebener wird auch das Rasenbild im Frühling sein.

Rasenmäher winterfest machen

Nach dem letzten Schnitt ist die Reinigung des Rasenmähers besonders wichtig, damit der Mäher nach der Winterpause wieder voll einsatzfähig ist. Die Wintermonate sind außerdem ideal, um die Schneidmesser zu schärfen und überholen. Daneben ist es ratsam, das Benzin von Rasenmähern aus dem Tank zu holen. Treibstoffe können bei längerer Standzeit verharzen und den Vergaser verunreinigen, erläutert Heimwerkerexperte Pommer von der Deutschen Heimwerker Akademie in Köln. Auch das Getriebeöl sollte in bestimmten Abständen gewechselt und die Zündkerze gewartet werden.

Quelle: zuhause.de

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