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Rasen im Winter: Schneeschimmel und Pilze bedrohen den Rasen

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Rasen im Winter von Schneeschimmel bedroht

Rasen im Winter bloß nicht betreten. Es drohen massive Schäden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Rasen im Winter bloß nicht betreten. Es drohen massive Schäden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein verschneiter Garten sieht zwar häufig sehr schön aus, jedoch bringt das winterliche Schneegestöber auch Gefahren mit sich. Vor allem Graspflanzen und damit der Rasen sind bei Schnee anfällig für Krankheiten. Ein hinterhältiger Pilz breitet sich im Winter aus und macht den einst saftig-grünen Rasen im Frühling zum braunen, löchrigen Acker. So beugen Sie den Pilzkrankheiten vor und wie Sie den Rasen nach dem Winter wieder reparieren, erfahren Sie hier.

Eine mit Schnee bedeckte Rasenfläche sollte so wenig wie möglich betreten werden. "Durch Betreten oder Befahren verdichtet sich der Schnee – das führt zu einem Luftabschluss", erläutert Klaus Müller-Beck, Vorsitzender der Deutschen Rasengesellschaft in Bonn. Und das könne zur Entwicklung der Typhulafäule führen.

Rasen ist bei Schnee besonders anfällig

Die Sporen dieser Pilzkrankheit seien zwar zu jeder Jahreszeit im Boden vorhanden, so der Rasen-Experte. Die relativ konstanten Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit unter der festgetretenen Schneedecke böten dem Pilz aber besonders gute Wachstumsbedingungen. Auch das schlecht durchlüftete, zusammengedrückte Gras begünstige die Ausbreitung der Typhulafäule.

Probleme sieht man erst, wenn der Rasen schon befallen ist

Tückisch ist der Pilz auch deshalb, weil man ihn erst bemerkt, wenn es schon zu spät ist. Erst nach der Schneeschmelze zeigen sich die unschönen Symptome der Fäule: unregelmäßig geformte Halme und grau-braune Flecken machen den einst so prächtigen Rasen zum besseren Kartoffel-Acker.

Schneeschimmel ist eine weitere Winter-Gefahr für den Rasen

Ebenfalls in den kalten Monaten entwickelt sich eine zweite Pilzerkrankung des Rasens, der Schneeschimmel. "Der Name täuscht", erläutert Müller-Beck, "Schneeschimmel entsteht auch ohne Schnee. Er wird vor allem vom Wechsel warmer und kalter Perioden begünstigt und kann bis in den März hinein auftreten." Die Flecken seien wässrig-grau, aber das Schadbild des Schneeschimmels ähnele ansonsten dem der Typhulafäule.

Gute Rasenpflege beugt Pilzkrankheiten vor

Der Ausbreitung beider Pilzkrankheiten könne man aber vorbeugen, indem man seinen Rasen im Winter – vor allem, wenn Schnee liegt – nicht betritt. Außerdem empfiehlt der Experte, den Rasen regelmäßig und ausgewogen zu düngen. Die häufigsten Fehler beim Düngen sollten Sie dabei vermeiden. Zeigen sich im Frühling doch Schäden ab, können Sie Ihren Rasen in zehn einfachen Schritten reparieren.

Quelle: dpa-tmn

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