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Ökostrom: Nicht nur im Ökohaus sinnvoll

08.07.2011, 10:36 Uhr | ks (CF)

Ökostrom ist mittlerweile ein allgegenwärtiges Thema in Europa geworden. Hinter den vollmundigen Marketing-Versprechungen für die Nutzung regenerativer Ressourcen steckt ein sinnvolles Motiv: Langfristig will sich die Bundesrepublik Deutschland vollends vom Atomstrom lösen und auf erneuerbare Energien setzen – ein hochgestecktes Ziel, zu dem auch Sie einen kleinen Beitrag leisten können.

Ökostrom ist grundsätzlich immer sinnvoll

Die Frage, ob Ökostrom nun Sinn macht oder nicht, stellt sich gar nicht: Jede Energieversorgung, die sich zumindest teilweise von fossilen Brennstoffen abkehrt, hat mehr denn je ihre Daseinsberechtigung. Viele Haushalte in Deutschland, aber auch im Rest der Welt haben spätestens mit der Reaktorkatastrophe in Japan 2011 der herkömmlichen Energieversorgung durch Atom-Strom abgeschworen. Ökostrom-Angebote erleben derzeit dementsprechend einen bis dato ungeahnten Boom.

Deutschland will sich vom Atomstrom lösen und auf regenerative Energien setzen. (Foto: Imago)

Deutschland will sich vom Atomstrom lösen und auf regenerative Energien setzen. (Foto: Imago)

Ökostrom-Angebote gibt es mittlerweile fast überall

Fast jeder lokale Energieversorger, aber auch die deutschlandweit agierenden Stromunternehmen bieten heute Ökostrom-Angebote an, mit denen Sie einen sinnvollen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten können. Der "Kreativität" der Versorger sind dabei keine Grenzen gesetzt, so dass der Begriff "Ökostrom" oft nicht eindeutig definiert wird. Für gewöhnlich bezieht der Verbraucher dabei einen Strom-Mix, in dem ein prozentualer Anteil X durch erneuerbare Energien gewährleistet wird. Welche erneuerbaren Energien konkret zum Tragen kommen, entscheidet der Versorger. Derzeit stehen vor allem Windenergie, Wasserkraft, Biomasse, Solarenergie und Geothermie hoch im Kurs. Je nach Tarif kann der Verbraucher mittlerweile sogar mitbestimmen und beispielsweise vollends auf Wind- und Wasserenergie setzen.

Leider machen solche Energiequellen bislang nur einen bestimmten Anteil des Strom-Mix aus. Der Rest wird für gewöhnlich durch herkömmliche Energiequellen, worunter auch Atomstrom fällt, geliefert. Genau das soll sich in Zukunft ändern, so dass die Nutzung regenerativer Energien immer weiter ausgebaut werden kann.

ks (CF)  

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