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Nachbarschaft: Schikanen und Mobbing durch den Nachbar

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Schikanen und Mobbing in der Nachbarschaft

Autor: rw

Mobbing in der Nachbarschaft: Jeder dritte Deutsche wurde schon vom Nachbarn schikaniert. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mobbing in der Nachbarschaft: Jeder dritte Deutsche wurde schon vom Nachbarn schikaniert. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein gutes Verhältnis zu den eigenen Nachbarn ist alles andere als selbstverständlich. Mehr als jeder dritte Deutsche wurde einer Studie zufolge schon einmal von einem Nachbarn schikaniert. Manche fühlten sich von Nachbarn sogar so arg terrorisiert, dass sie nicht mehr Tür an Tür mit den Tyrannen wohnen wollten und in einem Umzug ihren einzigen Ausweg sahen. Die Umfrageergebnisse zum Mobbing in der Nachbarschaft im Überblick.

39 Prozent aller Deutschen wurde schon einmal vom Nachbarn schikaniert. Zu diesem Ergebnis kommt die repräsentative Studie "Wohnen und Leben – Winter 2012" des Marktforschungsinstituts Innofact, das im Auftrag des Immobilienportals immowelt.de insgesamt 1084 Personen nach ihren Nachbarschaftserfahrungen befragt hat.

So schikanieren die Tyrannen ihre Nachbarn

Knapp jeder Zweite (44 Prozent), der schon einmal Probleme mit dem Nachbarn hatte, nennt Ruhestörung als Hauptproblem. Dicht dahinter liegen ständige Kontrollen. Bei 40 Prozent passte der Nachbar genau auf, ob die Hausordnung in allen Punkten eingehalten oder der Müll vorschriftsmäßig getrennt wurde. Rund ein Drittel (34 Prozent) der Befragten gibt an, dass sie vom Nachbarn beleidigt und beschimpft wurden.

Wie auf Schikanen durch den Nachbarn reagiert wird

Im Umgang mit solchen Despoten in der Nachbarschaft bleiben die Deutschen mehrheitlich gelassen: Gut die Hälfte der Befragten (54 Prozent) ignorierte die Attacken von nebenan einfach. Andere suchten ihr Heil eher in der Konfrontation und sagten dem Tyrannen von nebenan mal ordentlich die Meinung (34 Prozent) oder ihm mit Konsequenzen gedroht (21 Prozent). Bei zwölf Prozent kam es tatsächlich zur Strafanzeige.

Umzug wegen Nachbar-Mobbing

Rund jeder siebte gemobbte Nachbar (14 Prozent) entschied sich für die Flucht und entzog sich durch einen Umzug den Schikanen. Dabei ließen sich Frauen stärker von tyrannisierenden Nachbarn beeindrucken als Männer. 17 Prozent der schikanierten weiblichen Befragten entschied sich für einen Umzug, wogegen der Anteil bei Männern nur bei zehn Prozent liegt.

Auge um Auge

Fünf Prozent zahlten es dem Despoten von nebenan mit gleicher Münze heim und begannen, diesen ebenfalls zu schikanieren. Jeweils zwei Prozent gingen noch einen Schritt weiter und drohten dem Übeltäter Prügel an oder haben sich an ihm gerächt.

Umziehen ohne Stress und Ärger

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Alle Umfrageergebnisse zum Mobbing in der Nachbarschaft finden hier noch einmal in einem knappen Überblick.

Quelle: zuhause.de

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