Autor: os
Laub muss im Herbst vom Rasen entfernt werden. (Quelle: dpa)
Im Herbst zeigt die Natur noch einmal ihre ganze Farbenpracht. Bäume und Sträucher leuchten in roten und goldenen Tönen. Was so schön aussieht, bedeutet für den Gärtner reichlich Arbeit. Denn auf dem Rasen darf das Laub keinesfalls liegen bleiben, sonst drohen im Frühjahr gelbe Stellen. Wir haben neun Tipps zusammengestellt, was Gärtner beim Laub beachten sollten.
Nicht nur auf dem Rasen ist Laub unerwünscht. Auch auf öffentlichen Gehwegen muss der Belag wegen Rutschgefahr regelmäßig geräumt werden, ähnlich wie im Winter eine Räumpflicht bei Schneefall besteht.
Verantwortlich ist in erster Linie der Haus- oder Grundstücksbesitzer. Wird das Haus von Mietern bewohnt, delegiert der Besitzer dies meist per Mietvertrag weiter. Doch auch Passanten haben ein gewisses Maß an Selbstverantwortung. Wer sieht, dass auf dem Weg Laub liegt, muss sich entsprechend vorsichtig verhalten. Das Laub muss übrigens vom eigenen Gehsteig unabhängig davon gekehrt werden, ob die Blätter vom Baum des Nachbarn oder vom eigenen gefallen sind.
An manchen Stellen ist das Laub durchaus willkommen. Auf Blumenrabatten oder unter Sträuchern dient es zum einen als natürlicher Schutz vor Winterfrost. Außerdem verrotten die Blätter mit der Zeit und werden so zu wertvollem Kompost, der Nährstoffe in den Boden einbringt. Man kann also ruhig das Laub vom Rasen entfernen und auf Rabatte verteilen. So spart man sich eine weitere Entsorgung.
Wer keine Rabatte im Garten hat, kann das Laub natürlich auch auf dem Komposthaufen entsorgen. Klein gehäckselt und vermischt mit Rasenschnitt wird daraus hochwertiger Dünger. Allerdings ist hier auf ein gutes Mischverhältnis zu achten. Mit diesen Tipps für den Komposthaufen erhalten Sie kostenlosen Dünger zum Nulltarif.
Haben sich in einer Ecke Laubhaufen angesammelt, wo sie keinen stören, kann man diese auch ruhig liegen lassen. Die Tierwelt dankt es einem. Igel und andere Kleintiere finden hier den passenden Unterschlupf zum Überwintern.
Aus Rücksicht auf kleine Tiere sollten Sie auch besser auf Laubsauger und -bläser verzichten. Diese Geräte erleichtern zwar die Arbeit, bedeuten für die tierischen Gartenbewohner jedoch eine große Gefahr. Durch das starke Gebläse werden Kleintiere, die sich unter den Blättern verstecken, herumgewirbelt und verletzt. Noch schlimmer ist der Laubsauger. Häufig ist ein Häcksler integriert, der das Aus für die kleinen und oft nützlichen Gartenbewohner bedeutet.
Quelle: zuhause.de
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