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Kühlschrank schnell und sauber abtauen

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Kühlschrank schnell und sauber abtauen

Autor: mb; rw

Mit ein paar Tricks lassen sich auch dicke Eisschichten ohne Überflutung entfernen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mit ein paar Tricks lassen sich auch dicke Eisschichten ohne Überflutung entfernen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sobald die Temperaturen kühler werden, ist das die perfekte Gelegenheit, um den Kühlschrank abzutauen. Je länger man die Aktion aufschiebt, desto dicker wird die Eisschicht im Tiefkühlfach – und je mehr Eis sich ansammelt, desto höher steigen die Stromkosten. Aber wohin mit den Lebensmitteln? Und wie wird man das Eis los, ohne dass anschließend die Küche unter Wasser steht? Wir haben für Sie sieben Tipps zusammengestellt, wie Sie den Kühlschrank ruckzuck abzutauen, ohne dass die Lebensmittel Schaden nehmen.

Regelmäßiges Abtauen ist wichtig, damit der Kühlschrank auf Dauer seine volle Leistung erbringen kann. Außerdem treibt eine dicke Eisschicht die Stromkosten enorm in die Höhe. Deshalb ist es sinnvoll, den Kühlschrank mit Gefrierfach mindestens ein- bis zweimal pro Jahr abzutauen. Der Aufwand lohnt sich: Der Kühlschrank lebt länger und verbraucht weniger Strom.

Wohin mit dem Essen?

Bevor Sie den Kühlschrank abtauen, müssen Sie ihn zunächst ausräumen. Es gibt verschiedene Methoden, die Lebensmittel sicher über die Abtauzeit zu bringen. Am einfachsten ist es wohl, zu warten, bis draußen Kühlschranktemperaturen herrschen. Dann kann man das Kühlgut auf dem Balkon oder im Garten lagern. Wenn man die Abtauaktion vorzeitig plant und im Vorfeld möglichst wenig Essen einkauft, reicht auch eine Isoliertasche.

Um Gefrorenes aus dem Tiefkühlfach während der Abtau-Aktion unterzubringen, eignet sich eine mit Kühlakkus gefüllte Plastikbox gut. Noch sicherer wird es, wenn man das Ganze noch in eine oder mehrere Decken einwickelt und in den kühlen Keller bringt. Wer hilfreiche Nachbarn mit einem leeren Kühlschrank hat, kann die Lebensmittel womöglich auch kurz bei ihnen lagern.

Tiefkühlfach schnell und sicher abtauen

Bevor Sie mit dem Abtauen beginnen, sollten Sie auf jeden Fall den Kühlschrank ausschalten. Denn auf die plötzliche Wärme könnte das Thermostat mit erhöhter Kühlleistung reagieren und dabei überhitzen.

Es genügt gewöhnlich schon, einfach die Kühlschranktür offen zu lassen, um das Eis langsam aufzutauen. Damit die Lebensmittel nicht zu lange außerhalb des Kühlschranks aufbewahrt werden müssen, lässt sich der Auftauprozess aber auch beschleunigen. Dazu wird beispielsweise mit einem heißen Föhn aus einiger Entfernung warme Luft in die vereisten Fächer geblasen. Bequemer ist es, einen Kochtopf mit heißem Wasser in das Kühlgerät zu stellen. Dann sollte man allerdings die Tür schließen, damit die Wärme ihre Wirkung entfalten kann.

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Tauwasser loswerden

Es gibt viele Möglichkeiten, das Tauwasser aufzufangen. Bei sehr dünnen Eisschichten reicht es, einige Geschirrtücher oder Handtücher unter den Kühlschrank zu legen – am besten frottierte. Die sind saugfähiger. Wer etwas mehr Wasser auffangen muss, kann zum Beispiel ein tiefes Backblech oder eine Fettpfanne ganz unten in den Kühlschrank stellen.

Bei dickeren Eisschichten reicht das nicht aus. Da muss man zu härteren Mitteln greifen. Allerdings darf man das Eis auf keinen Fall mit einem Messer herauskratzen oder gar mit gröberem Werkzeug im Gefrierfach herumstochern. Schon ein Haarriss an den offen liegenden Leitungen genügt, um das Gerät dauerhaft zu schädigen. Das Eis sollte sanft und gewaltfrei entfernt werden. Dazu wartet man besser, bis es leicht antaut und sich von den Wänden löst. Nun können Sie einzelne Eisbrocken mit einem Schaber oder Pfannenwender lösen – allerdings sollte das Werkzeug aus Holz oder Plastik sein, denn Metall hinterlässt Kratzer und Macken.

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Im Handel erhältlich sind auch spezielle saugfähige Abtaumatten von unterschiedlichen Herstellern. Sie werden unten im Kühl- oder Gefrierschrank ausgelegt und können mehrere Liter Tauwasser aufnehmen. Je nach Hersteller und Saugvolumen kosten die Matten meist zwischen 10 und 15 Euro.

Zum Schluss eine gründliche Reinigung

Wenn er schon einmal leer und aufgewärmt ist, ist die Gelegenheit günstig, den Kühlschrank auch gleich zu reinigen. Schon ein sanftes Reinigungsmittel wie Geschirrspülmittel reicht. Wer es natürlicher mag, kann auch etwas mit warmem Wasser vermischten Essig nehmen. Diese Universalwaffe reinigt, desinfiziert und könnte sogar unangenehme Gerüche beseitigen, die sich womöglich im Kühlschrank entwickelt haben.

Damit sich das Eis künftig nicht so leicht festsetzen kann, hat es sich bewährt, das leere Gefrierfach entweder mit einer dünnen Schicht Oliven- oder Sonnenblumenöl zu bestreichen oder eine Lage Backpapier auszulegen.

Quelle: zuhause.de

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