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Kaminöfen-Test: 19 Kaminöfen untersucht von der Stiftung Warentest

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19 Kaminöfen bei Stiftung Warentest

Autor: Stiftung Warentest

Wer einen "guten" Ofen haben will, muss bereit sein, mehr zu zahlen. (Quelle: imago\Arco Images)

Wer einen "guten" Ofen haben will, muss bereit sein, mehr zu zahlen. (Quelle: Arco Images/imago)

Rechtzeitig zum Beginn der gemütlichen Jahreszeit hat die Stiftung Warentest 19 Kaminöfen untersucht. Das Ergebnis: Nur sechs Heizgeräte konnten mit "Gut" bewertet werden. Schlechte Heizleistungen und hohe Emissionen drücken das Ergebnis. Wie das Video zum Test zeigt, Im Test entpuppten sich manche Modelle als stinkende Dreckschleudern. Sieger und Verlierer im Kaminofen-Test bei Stiftung Warentest zeigt unsere Foto-Show.

Untersucht wurden zwölf Kaminöfen, die mit Holzscheiten heizen, zwei Öfen für den automatischen Betrieb mit Holzpellets, drei Pelletöfen, die als Teil eines Heizsystems sogar Wasser erwärmen können und zwei Kaminöfen, die mit Scheitholz befeuert werden und ebenfalls Wasser in einem externen Wasserspeicher erwärmen. Wichtige Prüfpunkte waren neben den Umwelteigenschaften und der Heizleistung auch die Bedienungsfreundlichkeit, die Sicherheit sowie Verarbeitung und Robustheit.

"Gute" Öfen gibt es nicht zum Mini-Preis

Bei den Kaminöfen hatten die beiden teuersten Geräte im Test, der "Hark 44 GT ECOplus" für 3100 Euro und der "Hase Jena" für 2790 Euro mit der Note "Gut" die Nase vorn. Wer Holz besonders effizient nutzen möchte, sollte sich für einen Pelletofen erwärmen, der sich in Kombination mit einem Warmwasserspeicher als automatisches Heizsystem eignet. Besonders gut sind hier der "Calimax Twist 06" für 8850 Euro, der "Westfeuer Pueblo Aqua" für 8050 Euro und der "Wodtke BM 01 ivo.tec" für 8750 Euro.

"Mangelhaft": Dreckschleuder und potenzieller Brandherd

Vor zwei sehr günstigsten Geräten im Test warnen die Prüfer. Der "Thermia Fuego V1" für zunächst attraktiv erscheinende 299 Euro lässt sich kaum regulieren, was in kleinen Räumen schnell zur Überhitzung führen. Wenn dann die Fenster aufgerissen werden, verpufft die ganze kostbare Heizenergie.

Schlimmer noch: Der Ofen ist schlecht verarbeitet. Der Lack blätterte im Test schnell ab und die Oberflächen wurden zu heiß. Hinzu kamen extrem schlechte Abgaswerte, die zu einer weiteren Abwertung führten. Testurteil: "mangelhaft".

Die Umwelteigenschaften des "Justus Alamo" wurden zwar mit "befriedigend" bewertet, dennoch fällt auch dieser mit einem Preis von 440 Euro immer noch vergleichsweise günstige Ofen im Test durch. Er schließt nicht ganz dicht und lässt sich ebenfalls kaum regulieren, wodurch angrenzende Räume leicht überhitzen.

Entscheidend für die Note "mangelhaft" waren beim "Justus"-Ofen aber die gravierenden Sicherheitsmängel: Die Rückseite und das Holzlagerfach wurden zu heiß. "Könnte brenzlig enden", so der lapidare Kommentar der Prüfer zur mangelhaften Brandsicherheit des "Justus"-Ofens.

"Befriedigender" Kaminofen für nur 199 Euro

Dass es in punkto Sicherheit auch bei billigen Öfen anders geht, beweist der "Wamsler KF 108-Jupiter" – mit einem Preis von nur 199 Euro der günstigste Ofen im Test: Er wirkt zwar etwas billig verarbeitet, was bei dem niedrigen Prei kaum verwundern dürfte, bietet aber trotzdem "gute" Brandsicherheit. Auch die Oberflächen werden nicht zu heiß. Minuspunkte gibt es für den Billig-Ofen wegen des hohen Staubanteils in seinen Abgasen. Am Ende reichte es trotzdem für die Note "befriedigend".

Quelle: Stiftung Warentest

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