10.05.2011, 08:13 Uhr | jb (CF)
Da es sich bei der Geothermie um eine zukunftsweisende und zudem durch und durch umweltfreundliche Form der Energiegewinnung handelt, wird die Installation einer solchen Anlage von staatlicher Seite mit Förderung bedacht. Es stehen dabei gleichermaßen Quellen des Bundes, der einzelnen Bundesländer sowie der Kommunen zur Verfügung, und selbst der Strom für Wärmepumpen ist teilweise günstiger.
Der Begriff der Geothermie bedeutet nicht mehr und nicht weniger als die Nutzung der Erdwärme. Hierbei liegt die Überlegung zugrunde, dass die Erde in zunehmender Tiefe eine höhere Temperatur als an der Oberfläche aufweist und dass diese Wärme durch Sonden oder Kollektoren und die Installation einer Wärmepumpe genutzt werden kann. Hohen Kosten für die Installation der Anlage stehen geringe Folgekosten gegenüber. Zudem können Sie für den Einbau einer Erdwärme-Anlage eine Förderung erhalten und damit den Preis reduzieren.
Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, Geothermie bzw. Erwärme zu nutzen, sollten Sie zunächst bei Ihrer Gemeinde nachfragen, welche kommunale Förderung dafür vorgesehen ist. Eventuell werden Sie hier auch an das jeweilige Bundesland verwiesen und können an einem dortigen Förderprogramm teilnehmen. Auf jeden Fall ist jedoch die KfW-Förderbank bereit, die Installation einer Geothermie-Anlage mit einem zinsgünstigen Kredit von bis zu 50.000 Euro zu ermöglichen, und finanziert dabei bis zu 100 Prozent der Anlage. Zudem profitieren Sie von günstigem Strom für Ihre Wärmepumpe und können gemäß des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) überschüssigen Strom einspeisen und hierfür eine Vergütung erhalten.
jb (CF)
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