10.05.2011, 08:13 Uhr | ah (CF)
Wenige Nachteile und viele Vorteile – in der Summe zahlt sich die Geothermie nach Ansicht zahlreicher Experten stets aus. Das liegt zu einem großen Teil daran, dass es sich bei der Erdwärme um eine nie versiegende Energiequelle handelt, die auf diese Weise zu 100 Prozent umweltfreundlich und nachhaltig ist.
Vorteile, die mit der Geothermie verbunden sind, liegen unter anderem in den geringen Energiekosten. So benötigen Sie lediglich einen geringen Anteil an Strom, um die Erdwärme-Pumpe in Gang zu halten. Die Energiekosten gegenüber einer Öl- oder Gasheizung können jedoch um bis zu 80 Prozent gesenkt werden, und so sparen Sie Jahr für Jahr bares Geld. Zudem koppeln Sie sich von den steigenden Energiepreisen ab und brauchen keine zusätzlichen Ausgaben einzukalkulieren. Anders als bei der Solar- oder auch der Windenergie ist die Erdwärme zudem wetterunabhängig und dadurch, dass sich sowohl Strom als auch Wärme für die Heizung erzeugen lassen, auch vielseitig.
Ob mit Wärmekorb, Wärmekollektor oder Erdwärmesonden: Die Geothermie lohnt sich. (Quelle: imago)
Die Nachteile der Geothermie sind gering und werden durch die Vorteile aufgewogen. Zu beachten ist, dass die Heizung mit Erdwärme einen einmaligen Kostenaufwand erfordert, der sich jedoch nach zehn bis 15 Jahren amortisiert hat. Zudem erfordern die Bohrungen für die Geothermie stets eine vorherige Begutachtung des Terrains. Im schlimmsten Fall drohen sonst Erdrutsche, die jedoch im Vorfeld ausgeschlossen werden können.
ah (CF)
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