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Den Kühlschrank richtig reinigen – die besten Tipps

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So wird der Kühlschrank richtig sauber

Autor: sikoe

Den Kühlschrank regelmäßig zu reinigen, beugt Keimen und Schimmel vor. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Den Kühlschrank regelmäßig zu reinigen, beugt Keimen und Schimmel vor. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In jedem Haushalt ist mindestens einer vorhanden und ein Leben ohne ihn können wir uns gar nicht mehr vorstellen: der Kühlschrank. Es gibt ihn in verschiedenen Ausführungen und Größen, mit integriertem Tiefkühlfach oder Eiswürfelspender und manche Modelle schreiben sogar schon selbst die Einkaufsliste. Damit man an den Geräten lange Freude hat, sollte man sie gründlich pflegen und regelmäßig reinigen. Wir zeigen, was Sie für die Kühlschrank-Reinigung wirklich brauchen und worauf Sie beim Putzen achten sollten.

In vielen Küchen ist der Kühlschrank neben dem Herd das wichtigste Elektrogerät. Ärgerlich ist es, wenn man die Kühlschranktür öffnet und unangenehme Gerüche entweichen. Durch die Lagerung der verschiedenen Lebensmittel – teilweise schnell verderblich – können leicht Schimmel, Bakterien und Keime entstehen. Eine regelmäßige und gründliche Reinigung des Kühlschranks ist daher unbedingt zu empfehlen.

Das brauchen Sie für die Kühlschrank-Reinigung

Um einen Kühlschrank gründlich zu reinigen, brauchen Sie nicht viele Hilfsmittel. Allerdings gibt es verschiedene Möglichkeiten, welches Reinigungsmittel man verwendet. Manch einer favorisiert Essig, andere rümpfen hier die Nase und verwenden lieber eine Natronlösung. Egal wofür Sie sich entscheiden, Sie sollten auf jeden Fall einen kleinen Eimer, einen Schwamm, einen Wischtuch und ein Tuch zum Nachtrockenen zur Hand haben.

Bevor Sie richtig loslegen

Der Kühlschrank ist ein Elektrogerät und aus Sicherheitsgründen sollten Sie vor der Reinigung mit Wasser das Gerät ausschalten und den Netzstecker ziehen. Räumen Sie dann die Lebensmittel aus. Am besten reinigen Sie den Kühlschrank, wenn er nicht gerade besonders üppig gefüllt ist.

Die Lebensmittel können Sie in einer Kühlbox oder in einem kühlen Keller zwischenlagern. Im Winter ist es meistens kalt genug, dass die meisten Lebensmittel ohne besondere Kühlvorrichtung in eine Decke gewickelt aufbewahrt werden können. Achten Sie aber besonders bei leicht verderblichen Lebensmitteln, wie zum Beispiel rohem Fisch, darauf, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wird. Vielleicht können Sie auch einen Nachbarn ansprechen, ob Sie seinen Kühlschrank kurz als Zwischenlager benutzen dürfen.

Auch wenn es nicht jedes Mal sein muss: ab und an sollten Sie auch das Gerät ein Stück vorziehen und die Rückwand reinigen. Saugen Sie mit dem Staubsauger das Metallgitter ab und reinigen Sie – falls hier vorhanden – die Ablauföffnung für das Tauwasser mit einem Wattestäbchen. Bei manchen Modellen findet man diese Öffnung auch im Innenraum des Geräts.

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Abtauen des Eisfachs nicht vergessen

Das regelmäßige Abtauen des Gefrierfachs steigert die Effizienz des Geräts deutlich. Ist das Gefrierfach vereist, muss das Gerät zusätzliche Energie aufwenden, damit auch die Lebensmittel gekühlt werden und nicht nur die Eisschicht. Natürlich entstehen dadurch auch erhebliche Mehrkosten für die zusätzlich verbrauchte Energie. Sie sollten daher ein bis zwei Mal im Jahr auch das Eisfach abtauen. Schneller geht das, wenn Sie einen Topf mit heißem Wasser in das Fach stellen, damit die Eisablagerungen schneller schmelzen. Das abgetaute Wasser fangen Sie am besten mit einem Wischlappen auf.

Viele neue Geräte bieten bereits eine automatische Abtaufunktion. Dabei wird das Tauwasser in einem außen liegenden Auffangbehälter gesammelt, der problemlos entleert werden kann.

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Schritt eins: Die Einzelteile des Kühlschranks reinigen

Jetzt kann es mit der Hauptreinigung losgehen. Nehmen Sie als erstes alle Ablagen und Schubfächer aus dem Kühlschrank heraus. Sie werden am besten in der Spüle mit einem Schwamm in warmem Spülwasser gewaschen. Anschließend trocknen Sie die Einzelteile sorgfältig und stellen Sie vorerst beiseite.

Schritt zwei: Welches Putzmittel ist das richtige?

Nun werden die Innenwände des Kühlschranks gereinigt. Besser als herkömmlicher Haushaltsreiniger eignet sich ein gleichzeitig geruchsneutralisierendes Putzmittel. Sie können zum Beispiel aus zwei Esslöffeln Natron und einem Liter warmem Wasser eine Reinigungslösung herstellen. Wenn Sie diese in eine Sprühflasche füllen, ist das Auftragen kinderleicht und Sie erreichen auch die hinterste Ecke ohne Probleme.

Alternativ können Sie den Kühlschrank auch mit lauwarmem Wasser und ein wenig Essig säubern. Essig beseitigt nicht nur die Gerüche, sondern reinigt und desinfiziert vor allem. Ein wenig Spülmittel kann zusätzlich mit in das Wasser gegeben werden. Verwenden Sie möglichst warmes bis heißes Wasser, dann haben Bakterien keine Chance.

Ein besonderes Desinfektionsmittel ist für eine einwandfreie Hygiene im Privathaushalt nicht notwendig. Wichtiger ist es, den Kühlschrank in regelmäßigen Intervallen – je nach Intensität der Nutzung – zu reinigen und zu vermeiden, dass sich starke Verkrustungen, Ablagerungen oder Schimmel ansammeln.

Schritt drei: So räumt man den Kühlschrank richtig ein

Jetzt ist es fast geschafft. Trocknen Sie die gereinigten Innenwände gründlich und setzen Sie alle Ablagen und Schubfächer wieder ein. Wenn Sie den Kühlschrank wieder eingeschaltet haben dürfen auch die Vorräte wieder an ihren Platz. Sie sollten darauf achten, Ihren Kühlschrank nicht zu sehr mit Lebensmitteln voll zu stellen. So kann die Luft zwischen den einzelnen Nahrungsmitteln zirkulieren und diese bleiben länger haltbar.

Übrigens lagert man Lebensmittel am besten nach den Kältezonen des Kühlschranks sortiert. So gehören Käse, zubereitete Speisen oder Geräuchertes ganz nach oben, weitere Milchprodukte, wie Joghurt oder Quark haben ihren Platz eine Etage tiefer. Fisch, Frischfleisch oder Wurst sollten Sie in passenden wiederverschließbaren Dosen auf der Glasplatte darunter lagern. Hier ist im gesamten Kühlschrank der kälteste Ort und leicht verderbliche Produkte sind gut geschützt. Obst und Gemüse bewahren Sie am besten getrennt in den dafür vorgesehenen Fächern im unteren Bereich auf. Hier ist es weder zu kalt noch zu warm und Vitamine können gut erhalten bleiben.

Energiespar-Tipps für Kühlschränke

Kühlschränke sparen mehr Energie, wenn sie nicht zu leer sind. Experten empfehlen, die Geräte zu mindestens zwei Dritteln zu befüllen und langes sowie häufiges Öffnen der Tür zu vermeiden. So muss weniger eingedrungene Luft abgekühlt werden. Entnommenes sollte möglichst bald zurückgestellt werden und Speisen oder Getränke sollten vor dem Hineinstellen immer abgekühlt sein.

Der Standort ist ebenso entscheidend für den Energieverbrauch: Kühl- und Gefrierschränke sollten an einem möglichst kühlen Platz stehen, denn eine verringerte Umgebungstemperatur senkt den Stromverbrauch immens. Stellen Sie die Geräte also möglichst nicht direkt neben dem Herd auf.

Extra Tipps für einen gepflegten Kühlschrank

Um hässliche Kratzer zu vermeiden und keinen zusätzlichen Nährboden für Keime zu bieten, sollten Sie bei der Reinigung Ihres Kühlschranks auf Scheuerschwämme und scharfe Putzmittel möglichst verzichten. Sowohl für die Front als auch für das Innere sind ein weiches Schwammtuch und sanfte Reinigungsmittel ausreichend. So ist auch gewährleistet, dass die im Kühlschrank gelagerten Lebensmittel nicht mit schädlichen Rückständen in Berührung kommen.

Geruchsneutralisierend wirkt Kaffee, den man als Pulver oder ganze Bohnen in einem kleinen Schälchen in den Kühlschrank stellen kann. Kaffeepads sind für diese Methode besonders praktisch und können bei Bedarf schnell ausgetauscht werden. Auch eine halbe Zitrone, auf die man etwas Natron streut, ein halber Apfel oder eine Kartoffel macht sich als natürliches Deo im Kühlschrank ganz hervorragend.

Quelle: zuhause.de

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