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Das Kinderzimmer als Fußballplatz oder Piratennest

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Fußball mit den Mumins: Mottozimmer für Kinder

Autor: Karin Henjes

Mit ein wenig Dekoration verwandelt sich das Kinderzimmer in eine Piratenwelt. (Foto: Paidi)

Mit ein wenig Dekoration verwandelt sich das Kinderzimmer in eine Piratenwelt. (Foto: Paidi)

Haben Sie auch eine Möchtegern-Prinzessin daheim, die gerne Heiraten spielt, am liebsten Weiß oder Rosa trägt und sich mit traumhafter Sicherheit in königlichen Gefilden bewegt? Oder einen künftigen Manuel Neuer, der auf dem Fußballfeld zu Hause ist und dieses am liebsten mit ins traute Heim nehmen will? Wie sollten wohl die Mottozimmer für die Beiden aussehen? Sollte man ihre Leidenschaften unterstützen oder lieber gegensteuern?

Wie immer kommt es ganz darauf an. Zunächst einmal (ausnahmsweise) zum männlichen Geschlecht: Wenn Jungen heute wie verrückt Fußball spielen, können die Eltern eigentlich nur froh sein und das Hobby fördern. Hauptsache, die Jungs sind draußen, bewegen sich, atmen frische Luft, raufen sich und lernen, im Team zu verlieren oder zu siegen.

Prinzessin oder Pirat: Kinderzimmer mit Motto
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Ein Zimmer wie ein Fußballfeld

Wenn die Kleinen lieber Fußball spielen, als vor dem Computer zu sitzen, kann man das eigentlich nur fördern. Dieser Ansicht sind offenbar auch erfahrene Kindermöbelhersteller wie die Firmen Welle Möbel, Rauch, Steinhoff oder das traditionelle Urgestein der Kindermöbelproduzenten, das Unternehmen Paidi aus Hafenlohr. Sie alle haben in ihrer langjährigen Laufbahn und auf ihren Messepräsentationen schon einmal das Fußballthema aufgegriffen – Paidi zuletzt mit einer besonders durchdachten Lösung: Geschäftsführer Udo Groene entwickelte zusammen mit seinem Team ein Zimmer, in dem man sich dank einiger signalstarker Möbel und Accessoires ruckzuck wie auf Schalke fühlt.

Doch was ist, wenn der Junge die Lust am Fußball verliert und auf einmal lieber mit den Zeitdetektiven ins Mittelalter abtaucht oder sich wie im "Fluch der Karibik" durch die Südsee säbelt?  "Dann ist es von Vorteil, sich für schlichte, hochwertige Möbel zu entscheiden und sie zum Traum-Kinderzimmer aufzupeppen", heißt es seitens Paidi. Knallgrüne Wände, weiß gestrichene Fichtenmöbel, ein Teppich wie ein Fußballfeld, ein Schreibtischstuhl mit Rasenbezug und ein grün-weißer Stoff-Überbau fürs Hochbett, fertig ist das oben genannte Kicker-Zimmer für den Nachwuchs-Keeper. Das Beste daran: Mit wenig Aufwand, ein paar farblichen und stofflichen Veränderungen wird aus der Fußball-Bude im Handumdrehen wieder ein neutrales Kinderzimmer.

Pink Power für Prinzessinnen

Auch für Prinzessinnen, Feen, Elfen und andere Zauberwesen lässt sich ein einfaches weißes Kinderzimmer ohne "Langzeitschäden" königlich einrichten. Die Modellreihe "Claire" von Paidi, dazu rosa Wände, ein knallig-pinker Bettüberbau samt kleinen aufgedruckten Krönchen, und schon kann ihre kindliche Hoheit das Nachtlager beziehen. Oder sich im Schloss verstecken, wenn der Prinz kommt. Oder das Drachenbaby Mira aufnehmen, das sich bei Prinzessin Lillifee verirrt hat. 

Diese omnipräsente Blütenfee – die bei den Eltern von zwei- bis dreizehnjährigen Mädchen einen Bekanntheitsgrad von nahezu 100 Prozent erreicht – ist seit letztem Jahr auch in Form eines Kinderzimmers präsent. In diesem lacht sie entzückten Mädchen auf Kleiderschrank, Bett, Kommode, Sitzmuschel, Garderobe oder Rollcontainer entgegen. Die international gefragte Superfee aus der Feder von Monika Finsterbusch hat allerdings auch auf Möbeln ihren Preis. Insgesamt rund 1000 Euro muss man für Bett und Kleiderschrank rechnen – welche aber auch mit Sicherheit hunderte von seligen Feenstunden mit sich bringen.

Apropos selig: Schadet der Prinzessinnenhype einem kleinen Mädchen eigentlich? Nicht, wenn man ihm genug andere vielschichtige Fantasiewelten und weibliche Charaktere zur Seite stellt, argumentiert der bekannte Kinderpsychologe Wolfgang Bergmann in einem Gespräch mit der Frankfurter Rundschau. Dass ein rosa Barbiezimmer nach Ablauf der Lillifee-Ära nicht unbedingt die abwechslungsreichste Antwort ist, versteht sich demnach von selbst.

Ab ins Mumintal

Wie wäre es aber zum Beispiel mit einer gewissen skandinavischen Bilderbuchfamilie, den Mumins? Tüllkleidchen und Wespenhüften, Fußballermuckis und Piratenzotteln wären schon mal passé. Mit ihrer wohlig-runden, glatten Oberfläche hebeln die Mumintrolle mir nichts, dir nichts alle Schönheitsvorstellungen und Geschlechterzuschreibungen aus. Auch die Abenteuer der Mumins mit allerlei lustigen, aber auch befremdlichen Wesen sind originell und kreativitätsfördernd. Kein Wunder  – Mumins Erfinderin, die 1914 geborene Finnlandschwedin, Grafikerin und Schriftstellerin Tove Jansson, wuchs selbst in einer ungewöhnlichen, künstlerischen Familie auf und lebte ein eigenwilliges Leben. Ihre Nichte Sophia Jansson führt das Erbe der Mumins heute weiter.

Während das Mumin-Porzellan bereits seit einigen Jahren auf dem deutschen Markt ist, kommen jetzt auch andere Einrichtungsgegenstände nach Deutschland  – unter anderem Bilder, Decken, Bettbezüge, Leuchten, Tische, Stühle und andere schöne, immer etwas schräge Dinge. Nicht nur die Kinder sind von den neuen Mumin-Gegenständen entzückt. "Die Mumingeschichten üben auf Menschen jeglichen Alters und jeglicher Lebensweise eine große Anziehungskraft aus", weiß Sophia Jansson. "Die Bücher handeln von ewigen Themen, die einem jeden bekannt sind. Die Mumins bewohnen ein vollständiges Universum, so dass jeder Mensch völlig in ihm aufgehen kann." Und wer wünscht sich das nicht für sein Kind – pralle, bunte, beglückende Fantasiewelten, die auch im Teenageralter noch Trost und Halt spenden?

Quelle: zuhause.de

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