29.12.2011, 11:08 Uhr
Ein gut gedämmtes Haus schont den Geldbeutel des Besitzers und das Klima. (Foto: djd/Climacell)
Will man ökologisch dämmen, kommt es auf die Umwelteigenschaften des Dämmstoffs an. Entscheidend ist in erster Linie allerdings die Dämmwirkung des jeweiligen Stoffes. Je geringer die Wärmeverluste eines Gebäudes, desto geringer sind sein Energieverbrauch und die daraus resultierenden Kohlendioxidemissionen.
Betrachtet man die gesamte Ökobilanz, spielen aber noch weitere Faktoren eine Rolle - insbesondere der Rohstoffverbrauch für die Herstellung, Transport und Einbau sowie die Entsorgung, wenn ein Haus nicht mehr genutzt und rückgebaut wird.
Dämmstoff aus Cellulosefasern punktet mit vielen guten Umwelteigenschaften. Cellulose als "klassischer" Dämmstoff wird seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt und schneidet im Bezug auf ökologische Verträglichkeit besonders gut ab.
Der Rohstoff für die Cellulosefasern ist klimaneutrales Holz, für dessen Herstellung nicht zwingend Bäume gefällt werden müssen. Viele Hersteller verarbeiten ausschließlich Zeitungspapier aus Druckereien, das dort als Verschnitt anfällt. Kohlendioxid, das der ursprünglich für das Zeitungspapier verarbeitete Baum während seines Wachstums aus der Luft aufgenommen hat, bleibt während des gesamten Nutzungszeitraums gebunden.
Die Dämmwirkung von Cellulosefasern ist gut, und bei der Verarbeitung in Hohlräumen verhindert das Einblasverfahren, dass Lücken oder Ritzen zu Wärmeverlusten führen.
Quelle: djd-pt
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