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Connected Home: Im vernetzten Haus hat die Zukunft längst begonnen

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Nur Beamen geht (noch) nicht

Autor: rw

In diesem unscheinbaren Haus steckt die Technik von morgen. (Quelle: imago)

In diesem unscheinbaren Haus steckt die Technik von morgen. (Quelle: imago)

Von außen betrachtet wirkt der Bau unscheinbar: ein Doppelhaus in weißem Sichtmauerwerk, mit blauen Türen und Fensterrahmen in der Nähe des Duisburger Uni-Campus. Doch schon wenn man sich der Haustür nähert, wird klar: in diesem Gebäude steckt viel mehr, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.

Technik wie bei Raumschiff Enterprise

Zutritt gewährt das "inHaus1" auf dem Gelände des Fraunhofer-inHaus-Zentrums erst, nachdem sich der Besucher mittels Fingerabdruck-Scan identifiziert hat. Und das ist erst der Anfang. Im Hausinnern erwartet Besucher eine vollvernetzte Haustechnik, die den Einen oder Anderen wohl eher an den Bordcomputer des Raumschiffs Enterprise als an ein "normales" Wohnhaus denken lässt.

Praxisnahe, angewandte Forschung und Entwicklung

"inHaus" - das steht für Intelligentes Haus und wenn man sich die Fülle innovativer und untereinander vernetzter Technologien ansieht, die den Bewohnern das alltägliche Leben erleichtern sollen, wird klar, dass dieses Haus tatsächlich ganz schön clever ist. Seit zehn Jahren existiert das "inHaus1", 2008 kam auf dem Gelände mit dem "inHaus2" ein weiteres Gebäude hinzu, in dem intelligente Technologien für Nutz- und Gewerbeimmobilien entwickelt und getestet werden.

Produkttests unter Realbedingungen

Im "inHaus1" steht der private Wohnbereich im Fokus. Hier können die Kooperationspartner des inHaus-Zentrums - über 80 Unternehmen aus den Bereichen Energie, Sicherheit, Gesundheit und Telekommunikation - neue Produkte entwickeln und unter realen Bedingungen testen. Dafür ziehen in regelmäßigen Abständen Testbewohner ein und können die Vorzüge, aber eben auch die Macken der eingebauten Technologien erleben und protokollieren.

Die Hersteller profitieren von den Rückmeldungen, indem sie die Kinderkrankheiten ihrer Systeme beseitigen und mit einem Produkt auf den Markt gehen können, das bereits alltagserprobt ist. So waren beispielsweise die Bewegungssensoren im Garten anfangs zu sensibel, so dass sie auch auf Eichhörnchen und Co. reagierten und immer wieder Fehlalarme auslösten.

Nicht am Menschen vorbei entwickeln

Besonders interessant ist für die Hersteller auch, unter Realbedingungen zu testen, ob bestimmte Technologien vom Nutzer überhaupt angenommen werden. Wird ein Assistenzsystem nicht akzeptiert, kann man sich die hohen Kosten, die mit der Markteinführung eines neuen Produktes einher gehen, sparen. Denn nicht alles, was technisch möglich ist, taugt auch für den Markt.

Ein gutes Beispiel dafür ist der so genannte "denkende Kühlschrank", der erkennt, welche Waren bald ausgehen und automatisch über das Internet nachbestellt. Technisch seit über zehn Jahren realisiert, konnte sich diese Technik am Markt nicht durchsetzen. "Welcher vernünftige Mensch würde seinem Kühlschrank schon erlauben, selbstständig in seinem Namen Lebensmittel zu bestellen?", verdeutlicht der Leiter des Fraunhofer-inHaus-Zentrums Klaus Scherer den Grund für das Scheitern in einem Interview mit dem Online-Portal manager-magazin.de. Die Technologie wurde einfach an den Bedürfnissen der Menschen vorbei entwickelt.

Die Zukunft des Wohnens hat schon begonnen

Die eingebauten Systeme im inHaus dagegen beweisen ihre Praxistauglichkeit in realistischen Alltagssituationen und werden so nach und nach zur Marktreife geführt. Einige besonders spannende Innovationen aus dem inHaus zeigt unsere Foto-Show. Inzwischen haben auch schon einige Innovationen den Sprung zur Marktreife geschafft. Auf der diesjährigen IFA präsentierten Hersteller verschiedenste intelligente Haussysteme. Das Video gibt einen Überblick über das, was heute schon jeder erwerben kann.

Quelle: zuhause.de

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