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Chili aus dem Garten: Chili-Pflanzen einfach selbst anbauen

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Chili-Schoten aus dem eigenen Garten

Chili aus dem Garten (Quelle: obs/Suncoast Peppers GmbH/Harald Zoschke)

Chili aus dem Garten (Quelle: obs/Suncoast Peppers GmbH/Harald Zoschke)

Chilis sind aus der Küche kaum noch wegzudenken. Die scharfen Schoten bringen vielen Gerichten erst den richtigen Pepp. Besonders frisch und unbehandelt sind Chili-Schoten natürlich, wenn sie aus dem eigenen Garten stammen. Chili anzubauen ist nicht weiter schwierig – Chili-Samen gibt es mittlerweile in jedem Gartenshop. Und die Paprika als große, milde Chiliform gehört ja schon längst zum Gemüse-Standardrepertoire.

Die Aussaat der Chili-Samen erfolgt ab Februar beziehungsweise März etwa fünf Millimeter tief in Töpfen, Schalen oder Quelltöpfchen. Die Anzuchterde sollte immer feucht, aber nicht nass sein. Dies rät Chili-Experte Harald Zoschke in seinem Buch "Das Chili Pepper Buch 2.0". Zum Keimen mag es die Saat warm, die Temperatur muss konstant mindestens 20 Grad, maximal 28 Grad betragen. Am einfachsten gelingt dies mit einer Wärmematte oder einer beheizten Anzuchtbox.

Nach dem Keimen einzelne Pflanzen trennen

Je nach Chili-Sorte beträgt die Keimdauer etwa 8 bis 20 Tage. Das Pikieren – dabei werden die einzelnen Pflanzen getrennt und umgesetzt – erfolgt nach der Bildung von mindestens zwei echten Blattpaaren. Das ist meist zwei bis vier Wochen, nachdem die Keime aus der Erde schauen, der Fall.

Chili verträgt keinen Frost

Nach vier bis sechs Wochen und wenn kein Frost mehr droht, kommen die Jungpflanzen ins Freiland, vorzugsweise auf die Südseite. Alternativ lassen sich Chilipflanzen auch in großen Töpfen oder Blumenkästen ziehen. So kann man sie auch auf Balkon und Terrasse kultivieren und im Herbst bei Frostgefahr ins Haus holen – Frost vertragen sie nämlich überhaupt nicht. Will man Chili überwintern, muss man sie nach der Ernte kräftig schneiden und bei ungefähr 15 Grad an einem hellen Standort lagern.

Chili gut düngen

Chilis benötigen gute Düngung. Tomatendünger hat sich bewährt, ebenso ein wenig Kompost. Die Pflanzen wollen regelmäßig gewässert werden. Doch Staunnässe vertragen Chilis keinesfalls.

Chili-Ernte lässt sich gut konservieren

Geerntet wird je nach Wetter von August bis Oktober. Die Früchte lassen sich frisch verwenden, trocknen, einfrieren oder in Öl einlegen. Besonders dekorativ sehen zum Trocknen auf einer Schnur aufgereihte Chilis aus. Vorsicht bei scharfen Sorten: Besonders bei der Verarbeitung sehr scharfer Chilis sollte man unbedingt Schutzhandschuhe tragen. Die Samen in den Chili-Schoten lassen sich übrigens leicht trocknen und für die nächste Aussaat verwenden.

Quelle: ots

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